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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Freundschaft: Jetzt sind die Bürger gefragt

16.08.2017

Brake An Selbstbewusstsein mangelt es Darłowo nicht: „Eine der schönsten polnischen Städte in Pommern“, heißt es in Werbeprospekten und auf der Internetseite der Stadt zwischen Szczecin (Stettin) und Gdansk (Danzig). Bekannt in der hiesigen Region ist Darłowo vor allem aufgrund seines früheren deutschen Namens Rügenwalde. Und dieses schmucke Fleckchen Erde hat die Braker Stadtverwaltung ins Auge gefasst für eine internationale Städtepartnerschaft.

Bürgermeister Michael Kurz hatte gemeinsam mit Fachbereichsleiter Uwe Schubert unlängst Polen besucht und erste Gespräche mit seinem Amtskollegen Arkadiusz Klimowicz geführt. Während es an der polnischen Staatsspitze Bestrebungen gebe, den pro-europäischen Kurs der vergangenen Jahre zu verlassen, sei der kommunalen Basis in Polen an einer Fortsetzung des Demokratieprozesses sehr gelegen, haben beide bei ihren Gesprächen erfahren. Und dies zu unterstützen werde im Interesse eines weiterhin friedlichen Europas immer wichtiger, weiß Kurz.

Das maritim geprägte Darłowo – ähnlich groß wie Brake – sei eine Touristenhochburg, insbesondere für Familien und Jugendgruppen. Hier biete sich ein guter Ansatzpunkt für Austausche. Auch Schubert betont: „Jugendbegegnungen haben für uns oberste Priorität.“ Aber auch die Vielzahl älterer polnisch-stämmiger Bürger in der Wesermarsch oder Menschen mit Wurzeln in Pommern können sich der Bürgermeister und sein Fachbereichsleiter als Interessenten vorstellen. „Auch für die Aufarbeitung der Geschichte könnte eine solche Partnerschaft interessant sein“, meint Kurz mit Blick auf die vielen polnischen Zwangsarbeiter nach dem Zweiten Weltkrieg.

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Nun gehe es darum, so Kurz, „verbindende Elemente“ zu finden. Gefragt sind dabei die Vereine und Institutionen der Stadt sowie alle an einer Partnerstadt interessierten Bürger. Sie sind eingeladen, am Donnerstag, 24. August, ab 19 Uhr im Ratssaal über Möglichkeiten einer solchen Städtepartnerschaft zu diskutieren. Dabei gilt: Die Verwaltung will nur den Rahmen vorgeben. Aus der Politik habe es bisher „sehr positives Echo gegeben“, so Schubert. Mit Leben gefüllt werden müsste eine Städtepartnerschaft aber von privater Seite, von Vereinen, von Schulen. Jugend, Kultur und Sport, aber auch Wirtschaft, Politik und Verwaltung böten Ansätze für eine Partnerschaft.

Mit den Bürgern wolle man in einen offenen Dialog treten. Dazu könnte in einem zweiten Schritt ein Forum entwickelt werden, in dem eine Städtepartnerschaft vorangetrieben werde. Denkbar sei hier, so Schubert, etwa auch, dass sich Vereine zusammenfinden, einen gemeinsamen Austausch organisieren, vor Ort aber ein getrenntes Programm absolvieren.

Dabei gibt es noch keine Festlegung auf Darłowo, auch andere Partnerstädte sind grundsätzlich denkbar. Sollten sich aber Interessierte für eine Verbindung mit der polnischen Stadt finden, sollen die Planungen in diese Richtung fortgesetzt werden. „Wir wollen eine internationale Partnerschaft, von der Brake profitieren kann.“ In Polen jedenfalls sei das Interesse an einer Städtepartnerschaft, so betont Bürgermeister Kurz, groß.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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