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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Gesellschaft: „Verkehrs-Gipfel alle zwei Jahre“

25.08.2018

Brake Barrierefreiheit bei Bussen und Bahnen, Inklusion in der Schule und am Arbeitsplatz, Ärztemangel in der Wesermarsch – das Themenspektrum war breit, das der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler und der Kreisbehindertenbeirat Wesermarsch (KBR) im gemeinsamen Gespräch erörtert haben. Der Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen war Gast einer außerordentlichen KBR-Sitzung. Neben Thümler gehörten der Vorsitzende Reiner Wispeler und seine Stellvertreterin Andrea Pankow sowie Sven Janßen, Frank Lösekann und Hermann Noelcke zu den Teilnehmern der knapp zweistündigen Zusammenkunft.

Es war ein Treffen im Jubiläumsjahr: Der KBR als ehrenamtliche Interessenvertretung der behinderten Menschen besteht 2018 seit zehn Jahren. Das Gremium ist in den Ausschüssen des Kreistages beratend vertreten und tagt einmal pro Monat öffentlich im Kreishaus.

Björn Thümler würdigte die Arbeit des Kreisbehindertenbeirates Wesermarsch: „Was die Mitglieder dieses Gremiums seit zehn Jahren leisten – und das ehrenamtlich – ist beeindruckend“, heißt es in einer Pressemitteilung seines Büros. „Sie helfen ,im Kleinen‘ bei Alltagsproblemen behinderter Menschen. Und ,im Großen‘ erheben sie gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik ihre Stimme, um zu sensibilisieren und Solidarität einzufordern. Wir als Politik müssen zweifellos noch genauer hinhören.“

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Erster Gesprächspunkt war die Situation im Öffentlichen Personennahverkehr. Sven Janßen forderte einen Verkehrs-Gipfel, der alle zwei Jahre stattfinden und an die Stelle des Bahn-Gipfels treten könnte. Er würde deutlich machen, dass die Mobilität behinderter Menschen nicht nur von der Bahn beschnitten werde. Janßen machte auf die zum Teil sehr enge Taktung im Busverkehr aufmerksam: „Das erschwert den Menschen mit Handicaps die Benutzung.“ Thümler hält einen Verkehrs-Gipfel für eine gute Idee und will darüber mit Landrat Thomas Brückmann sprechen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Runde war die Inklusion sowohl im Bildungswesen als auch in der Arbeitswelt. Andrea Pankow kritisierte den Inklusions-Alltag an den Schulen. „Kinder mit und ohne Behinderungen leiden gleichermaßen“, stellte sie fest. Außerdem appellierte sie an die Öffentlichkeit, die Inklusion in der Arbeitswelt ebenfalls als ein wichtiges Thema zu betrachten. Manche Unternehmen seien „nicht ausreichend auf die Herausforderungen der Inklusion vorbereitet“, lautete die Einschätzung des CDU-Politikers: „Inklusion ist eine Daueraufgabe, der sich alle gesellschaftlich relevanten Gruppen stellen müssen.“

Ebenfalls ein Schwerpunkt des Gespräches mit dem Kreisbehindertenbeirat war die ärztliche Versorgung in der Wesermarsch, wo laut Thümler keine schnellen Lösungen oder sogar Patentrezepte zu erwarten seien sowie der Mangel an Pflegekräften. Bessere Bezahlung sei das eine und mehr Ausbildung das andere, so Thümler. „Vor allem aber ist eine breite gesellschaftliche Akzeptanz notwendig, um auch genügend Fachkräfte zu finden.“

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