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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Mitgliederversammlung: Kit-Geschäftsstelle wird geschlossen

30.01.2018

Brake Mit wichtigen Grundsatzentscheidungen startete das Kriseninterventionsteam Wesermarsch (kit) in das neue Jahr. Auf der Mitgliederversammlung wurden Änderungen in der Vorstandsstruktur und das Aus für die Geschäftsstelle an der Langen Straße beschlossen.

Durch diese Schritte solle die Arbeit der ehrenamtlichen Notfall-Helfer gestärkt und letztlich die kit-Existenz gesichert werden, betonte der Vorsitzende Thomas Wulf. Er wurde von den Mitgliedern in seinem Amt bestätigt.

Die Vorstandswahlen waren in dieser Form eine Premiere. Denn an die Stelle des Vierer-Vorstandes tritt eine dreiköpfige Leitung, die von zwei Beisitzern ergänzt wird. „Auf diese Weise sollen Entscheidungs- und Abstimmungsprozesse erleichtert werden“, erklärte Wulf. Bereits während der Jahreshauptversammlung im Oktober hatten die Mitglieder für diese Umstrukturierung gestimmt.

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Als Wulf-Stellvertreter wurde Torsten Renken gewählt. Die Kasse wird von Melina Janssen-Wulf geführt. Andreas Erdmann und Kerstin Held fungieren als Beisitzer.

Sichtlich schwer fiel es den Mitgliedern, für die Schließung des kit-Standortes die Hand zu heben. Voraussichtlich im Mai wird dort der Schlüssel zum letzten Mal umgedreht. Damit einher geht das Ende für den Trauertreff „Sonnenblume“. Ein Trostpflaster: „In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Anlaufstellen und Ansprechpartner auf dem Gebiet der Trauerbegleitung in der Region deutlich gewachsen“, sagte Wulf.

Ohne die Räumlichkeiten an der Langen Straße spart das Kriseninterventionsteam Wesermarsch bis zu 50 Prozent seiner jährlichen Kosten – Geld, das dringend gebraucht wird. Denn die Fallzahlen steigen von Jahr zu Jahr: 2017 wurden 92 Einsätze gefahren, darunter zwei Schulbus-Unfälle in Brake und Tossens. 2016 waren es noch 68 Einsätze.

„Mehr Einsätze bedeuten mehr Ausgaben“, verdeutlichte Thomas Wulf das Problem. Zugleich bleibe es eine „jährliche Zitter-Partie“, ob und in welcher Höhe die Kommunen in der Wesermarsch finanzielle Zuschüsse gewähren. Obwohl das kit im gesamten Landkreis Wesermarsch gerufen wird, zahlen lediglich der Landkreis und die Stadt Brake regelmäßig.

Im vergangenen Jahr wurden 5600 ehrenamtliche Arbeitsstunden abgeleistet – ebenfalls ein neuer Rekord. Zahlreiche dieser Arbeitsstunden gingen auf das Konto von Glücksrad-Ständen bei Veranstaltungen, durch die nicht zuletzt die Geschäftsstelle mitfinanziert werden sollte. „Bei 70 Veranstaltungen waren wir mit unserem Glücksrad vertreten“, bilanzierte der Vorsitzende. Diese Zahl werde nun deutlich verringert werden können – zugunsten der Aus- und Weiterbildung der kit-Helfer.

Rund 20 Menschen bilden Thomas Wulf zufolge den harten Kern: 12 von ihnen fahren zu Einsätzen. „Händeringend“ wird Nachwuchs aus der gesamten Wesermarsch gesucht. Ebenfalls dringend wünscht sich das kit einen kleinen Raum für Besprechungen und Schulungen – kostengünstig oder sogar kostenfrei.

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