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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Zwei Anlaufstellen für werdende Mütter geplant

15.03.2019

Brake /Nordenham Das Ziel ist klar umrissen: Werdenden und jungen Müttern soll eine wohnortnahe ambulante Versorgung durch qualifizierte Hebammen geboten werden. Nach Schließung der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in der Helios-Klinik waren auch Forderungen nach einem Eingreifen der öffentlichen Hand laut geworden. Und auch wenn es keinen Rechtsanspruch an den Landkreis gebe, wie Erster Kreisrat Hans Kemmeries betonte, arbeite man intensiv an einer Lösung.

Und die scheint nun gefunden: In zwei Versorgungszentren – eines in Brake, das andere in Nordenham – sollen Frauen künftig von Hebammen in der Vor- und Nachsorge betreut werden. „Wir wollen ein verlässliches Angebot für Schwangere und Wöchnerinnen haben“, betonte der Erste Kreisrat. „Und das so schnell wie möglich.“ Wann genau das sein kann, sei allerdings noch unklar. Anfang Mai könnte aber ein möglicher Starttermin sein.

Zunächst müssen noch geeignete Räume gefunden und ausgestattet werden. Die werden vom Landkreis angemietet und finanziert – wenn die Kreispolitik zustimmt. Gedacht sei jeweils an ein Beratungszimmer, ein Behandlungsraum und ein Raum für Gruppenangebote.

Wichtigste Voraussetzung seien selbstverständlich ausreichend Hebammen, hob Kemmeries in einem Pressegespräch im Vorfeld der Kreistagssitzung im Kreishaus am Montag, 18. März, 16.30 Uhr, hervor. Acht bis zehn Hebammen würden benötigt – „und diese nötige Anzahl ist vorhanden“, fasste er ein weiteres Ergebnis mehrerer Gespräche in den vergangenen Wochen zusammen. So könne eine verlässliche Besetzung der Versorgungszentren wahrscheinlich montags bis freitags sichergestellt werden. Eine Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Landkreises etwa in Beratungsfragen sei denkbar.

Die Kosten für das Angebot dürften laut Kemmeries rund 80 000 bis 100 000 Euro jährlich betragen. Auch wenn die Mittel für dieses Jahr nicht im Haushalt eingeplant sind, „werden wir das hinkriegen“. Die Planungen sollen nun vom Fachdienst Gesundheit und den Hebammen weiter vorangetrieben werden.

Wenn sich das so geplante Modell als tragbar erweise und angenommen werde, könne über langfristige Lösungen wie ein Medizinisches Versorgungszentrum mit einer intensiveren Struktur nachgedacht werden, so Kemmeries. Dafür werde aber ein Träger benötigt. Das könne der Landkreis nicht leisten.

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Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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