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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Vereine sehen Potenzial

26.08.2017

Brake Die Stadt Brake strebt eine internationale Städtepartnerschaft an. Und Bürgermeister Michael Kurz hatte für Donnerstag Vereinsvertreter und Interessierte in den Ratssaal eingeladen, um zu hören, ob die Braker Bevölkerung eine solche Partnerschaft mittragen würde. Erschienen waren neun Vertreter von Vereinen, Institutionen und politischen Parteien sowie ein Ehepaar aus Nordenham, das sich schon mehrere Jahre ehrenamtlich für den deutsch-polnischen Austausch engagiert.

„Wir sind eine internationale Hafenstadt, daher gingen unsere Überlegungen dahin, ob nicht auch eine internationale Partnerschaft angestrebt werden solle“, sagte Michael Kurz. Der Bürgermeister berichtete sehr enthusiastisch von seinem Besuch in der Stadt Darłowo (früher Rügenwalde), bei dem ihm Fachbereichsleiter Uwe Schubert begleitet hatte. „Ich habe mich schon ein wenig in die Stadt verliebt“, gab Michael Kurz zu. Darłowo, eine Stadt mit 14 000 Einwohner, sei Brake sehr ähnlich. Sie sei genauso maritim geprägt, habe einen kleinen Hafen, einen Fischereihafen und viele Sportboote. Darłowo sei eine Touristenhochburg, die vor allem junge Menschen und Familien anlockt. Dort gebe es rund 15 000 Gästebetten.

Während dieses Besuches wurden auch schon erste Kontakte geknüpft. „Doch nur durch den Rückhalt der Braker Bevölkerung kann eine solche Städtepartnerschaft entstehen und gedeihen.“

Uwe Schubert berichtete, dass er sich unter anderem Begegnungen durch Jugendaustausche oder andere Projekte vorstellen könne. Er bot an, bei der Suche von Finanzierungshilfen und Antragstellung behilflich zu sein. Die gemeinsame Sprache während des Besuchs war Englisch, aber es wurden auch Dolmetscher eingesetzt.

Die Vorsitzende des Sportvereins Brake, Beate Hagen, könnte sich gut einen sportlichen Austausch im Jugendbereich vorstellen. Der Schulleiter der IGS/HRS Brake, Robert Ringwelski, hätte zwar lieber eine Städtepartnerschaft mit Frankreich, da in der Schule Französisch als zweite Fremdsprache gelehrt wird. Doch auch einen Austausch mit Polen könne er sich vorstellen – „mit Vorlauf und dem Rückhalt der Kollegen frühestens zum nächsten Schuljahr.“

Für den maritim-historischen Bereich wäre Dr. Christine Keitsch, Leiterin des Schiffahrtsmuseums Unterweser, offen für einen fachlichen Austausch. „Dafür ließe sich eine breite Palette gemeinsam entwickeln.“ Jan Kuilert von der Kulturförderung Brake sieht auch Potenzial in der Vermittlung von Veranstaltungen und Künstlern. Manuela Parche vom Kreissportbund meinte, dass ein Zeltlager eine günstige und tolle Variante sei, Menschen zusammen zu bringen.

Als nächstes möchte Bürgermeister Michael Kurz sich mit seinem Amtskollegen aus Darłowo in Brake treffen – wohl im Oktober. Dabei werde er diesem mitteilen, dass es jetzt auch vonseiten der Bevölkerung gewollt sei, die Städtepartnerschaft voranzutreiben. Folgen sollen weitere Treffen mit Interessierten, um ein offenes Partnerschaftsforum auf den Weg zu bringen.

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