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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Stadt unterstützt St.-Bernhard-Hospital mit Votum

12.02.2019

Brake Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat am Donnerstagabend die Mitgliedschaft der Stadt Brake im Förderverein St. Bernhard-Hospital beschlossen. FDP-Ratsherr Arno de Wyl hatte einen entsprechenden Antrag eingebracht, um die politische Unterstützung für den Krankenhausstandort Brake deutlich zu machen. Er sprach von dem symbolischem Charakter und der Symbolwirkung des Votums. Ratsvorsitzender Hans-Dieter Beck (CDU) betonte, dass es sich um einen „einmaligen Vorgang“ handele. Rat und Verwaltung müssten das Krankenhaus mit allen Möglichkeiten unterstützen.

Ursula Schinski (SPD) lobte die „tolle Entwicklung“ des Hospitals und die Leistungen von Geschäftsführung und Personal. Sie erwarte nun von der Landesregierung, dass Geld fließt – für beide Krankenhäuser in der Wesermarsch. „Wir brauchen beide Kliniken vor Ort.“

Dass die Entscheidung dennoch nicht einstimmig ausfiel, hatte keine finanziellen Gründe: Der Mitgliedsbeitrag fällt mit 250 Euro im Jahr vergleichsweise gering aus. Die beiden SPD-Ratsfrauen Nicole Buntrock und Rebecca Schau hatten vielmehr Probleme mit der Gleichbehandlung anderer Fördervereine. So beharrte Schau darauf, dass „auch andere Vereine die Möglichkeit haben, Anträge an die Stadt Brake zu stellen“, Buntrock forderte gar, dass die Stadt „sämtliche Fördervereine aufruft, Anträge zu stellen“.

Da half auch der Hinweis des Ratsvorsitzenden nichts, dass es sich beim Krankenhaus um eine „Sondersituation“ handele, die Unterstützung vor allem eine „politische Aussage“ sei und dass nicht der Förderverein des Krankenhauses an den Stadtrat herangetreten sei, sondern der Antrag aus diesem kam.

Beck kritisierte zudem „Unwahrheiten“ aus Nordenham, nach denen die außerordentliche Ratssitzung in Brake zur Zukunft des St.-Bernhard-Hospitals am 31. Januar bewusst mit der Bekanntgabe der Schließung der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Helios-Klinik in Esenshamm abgehalten wurde. „Das ist völliger Quatsch.“ Die Braker Sitzung sei schon vor Weihnachten geplant gewesen. „Es ist ein Unding, anderes nach außen zu erzählen.“

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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