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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Hebammenhilfe im Landkreis wird fortgesetzt

15.11.2019

Brake Die Hebammenhilfe im Landkreis Wesermarsch wird auch weiterhin gefördert. Dafür werden für die Jahre 2020 und 2021 jährlich 10 000 Euro im Haushalt des Fachdienstes Gesundheit bereitgestellt. Eine einstimmige Beschlussempfehlung gaben jetzt die Mitglieder des Ausschusses für Soziales und Gesundheit bei ihrer jüngsten Sitzung im Braker Kreishaus.

In der Wesermarsch gibt es keine Geburtsstation mehr. Aus diesem Grund entbinden mehr Frauen aus der Wesermarsch in Krankenhäusern außerhalb des Landkreises. Daraufhin hatte eine Arbeitsgruppe im Jahr 2017 die Situation von Hebammen im Landkreis untersucht und den Aufbau sowie die Förderung einer Hebammenzentrale sowie die Zahlung einer Fallpauschale für Hebammen für Wochenbettpflege angeschoben. „Es hat sich gezeigt, dass wir mit 10 000 Euro auskommen“, begründete die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Ulla Bernhold, den Antrag.

Anträge auf Gewährung eines freiwilligen Zuschusses für die Schwangerschaftsberatung (2020 bis 2022) wurden auch vom donum-vitae-Kreisverband Wesermarsch, dem Caritasverband im Kreis Wesermarsch und der Arbeiterwohlfahrt Weser-Ems gestellt. Die Ausschuss-Mitglieder bewilligten jeweils 3000 Euro. Die Aids-Hilfe Oldenburg (1100 Euro) sowie die Hospizhilfe Nordenham und die Ambulante Hospizhilfe des Diakonischen Werks Wesermarsch werden mit jeweils 5000 Euro ebenfalls weiter unterstützt.

Auf die seit Jahren immer in gleicher Höhe gewährten Zuschüsse wies Ursula Schinski (SPD) hin. Manfred Wolf (FDP) regte an, dass sich die Verwaltung des Landkreises einmal Gedanken über eine angemessene Dynamisierung machen sollte.

Um die Versorgungslücken in der ambulanten Pflege stopfen zu können, soll nach den Worten des Ersten Kreisrates Hans Kemmeries ein örtlicher Pflegebericht erstellt werden. „Wir wollen Spezialisten beauftragen und im zweiten Quartal 2020 den Pflegebericht vorstellen“, teilte er mit. Das ganze Spektrum der Pflege sollte in einer Bedarfsprognose bis 2035 erfasst werden. Wie sich der Bedarf in den nächsten 15 Jahren entwickelt, möchte man wissen.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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