• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Brake und Zwiesel schunkeln gemeinsam

19.07.2016

Zwiesel Eine Stadt lebt von der Gemeinschaft, nicht nur von der eigenen, sondern auch vom Kontakt mit den Nachbarkommunen. Doch das muss nicht die Grenze sein: Rund 800 Kilometer weit entfernt hat die Stadt Brake Freunde gefunden, die man nicht mehr missen möchte. Die Beziehungen zur Stadt Zwiesel im niederbayerischen Landkreis Regen bestehen jetzt seit zehn Jahren.

Ein Anlass, der natürlich zelebriert werden muss. So haben sich 130 Bewohner beider Städte am Wochenende im Zwieseler Waldmuseum versammelt, um diesen besonderen Tag gemeinsam zu feiern. Die Stimmung war von Anfang an ausgelassen und fröhlich. Auch dank der Begrüßungsrede vom Bürgermeister Franz Xaver Steininger, der die Braker Gäste mit einer Ansprache auf Bairisch in Zwiesel willkommen hieß. Natürlich wollte man den Gästen nicht zu viel zumuten und hat mit dem Ehrenmitglied Josef Schreder vom Freundeskreis Brake einen fähigen Übersetzer gefunden.

Besonders freute man sich über den Besuch des Braker Bürgermeisters Michael Kurz. Er bedankte sich bei den Verantwortlichen der Städtepartnerschaft, darunter bei den beiden Wegbereitern Manfred Braun aus Brake und Emil Kronschnabl aus Zwiesel, durch deren engagierten Einsatz die beiden Städte die Grundsteine für die langjährige Freundschaft legen konnten.

Michael Kurz sieht in der Städtepartnerschaft die Möglichkeit auf einen vielschichtigen Austausch, zum Beispiel auf musealer Ebene durch eine Ausstellung des Waldmuseums im Schifffahrtmuseum in Brake und umgekehrt. „Oder auch im Verwaltungswesen. Man könnte Mitarbeiter in die Partnerstadt schicken und voneinander lernen lassen“, schlägt Kurz für die Zukunft vor. Auch das Publikum schien sich für die Idee zu begeistern und sorgte mit dem Vorschlag, die Stadträte zu tauschen, für Erheiterung.

Bei einer kurzen gesanglichen Einlage des Freundeskreises Brake, bei dem man ein selbstgedichtetes Lied vortrug, stieg die fröhliche Stimmung weiter an. Ausgelassen schunkelten Braker und Zwiesler gemeinsam auf den Bänken.

Auch der Vorsitzende des Freundeskreises Zwiesel, Uwe Seyberth, richtete noch einige Worte an die Zuhörer. Seyberth bedankte sich bei den Mitgliedern der beiden Freundeskreise und bei den jetzigen und damaligen Bürgermeistern für das bisher Geleistete. „Aber da geht noch was“, so Seyberth, der das Engagement für die Zukunft nicht schleifen lassen will. Erfolgreich sei die Städtepartnerschaft aber alle Male, was man besonders bei der großen Begeisterung erkennen könne, mit der die Braker das bayerische Eisstockschießen in ihrer Heimat ausüben.

Zum Jubiläum gab es Gläser mit den Stadtwappen von Zwiesel und Brake. Uwe Seyberth hatte noch ein kleines Präsent aus dem hohen Norden mitgebracht: eine maritime Skulptur mit grünlichem Licht aus der Heimatstadt. „Die könnt ihr bei euch in den Ratssaal stellen. Wenn alle einer Meinung sind, dann gebt ihr grünes Licht.“

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2154
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.