• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

„Ortsumgehung Golzwarden nicht zu den Akten legen“

02.10.2018

Brake Die Befürworter einer Ortsumgehung Golzwarden lassen nicht locker. Sie plädieren nach wie vor dafür, dieses Thema nicht zu den Akten zu legen – trotz Brückenbau an der Berliner Straße über die Bahnstrecke Nordenham-Hude.

Das Thema „Golzwarder Spange“ war erneut ein Thema in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung, Umwelt und Verkehr in Brake. Einen Antrag hatte die SPD-Stadtratsfraktion eingebracht. Die Verwaltung wird gebeten, die planungsrechtlichen Grundlagen „zur Realisierung der Ortsumgehung Golzwarden zu schaffen“.

SPD-Ratsherr Heinz-Werner Horstmann begründete den Antrag. „Wir müssen mehr Zukunftsplanung machen“, sagte er. Die Weserstraße und die Brücke an der Berliner Straße seien keine Dauerlösung als Hafenanbindung. Man höre immer wieder, dass die Verkehrsinfrastruktur in Niedersachsen verbessert werden müsste. Die große Politik müsse endlich Geld locker machen und nicht nur bekennen, so Heinz-Werner Horstmann dazu. Eine Bauleitplanung sollte in der Schublade liegen, um schnell reagieren zu können.

Bauamtsleiter Rainer Hinrichs dämpfte die Erwartungen. Durch den Grundsatzbeschluss für die Brücke an der Berliner Straße, die im Mai 2019 eingeweiht werden soll, wären die Würfel gefallen. Zusammenfassend stellte er fest, dass der Bau einer Ortsumgehung Golzwarden weder durch das Land Niedersachsen vorgenommen, noch als kommunale Entlastungsstraße gefördert werde. Die Stadt Brake hätte die Gesamtkosten zu tragen. „Ohne Zuschüsse können wir die Ortsumgehung quasi beerdigen“, so der Tenor.

Die Baukosten belaufen sich laut Kostenschätzung einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2016 auf rund 8,6 Millionen Euro. Es sei mit einer erheblichen Kostenerhöhung auch wegen des Brückenbaus in Golzwarden – diese waren mit 1,6 Millionen Euro angesetzt – und gestiegener Baupreise zu rechnen.

Die Verwaltung schlägt vor, nach der Fertigstellung der „Berliner Brücke“ eine Verkehrszählung vorzunehmen. Es sei dann festzustellen, ob die Voraussetzungen für eine Ortsumgehung Golzwarden für eine gemeindliche Bauleitplanung plausibel dargelegt werden können.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.