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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Gewalt: Opfer suchen Zuflucht und finden keine

06.06.2018

Brake /Wesermarsch Angst, Verzweiflung, Gewalt: Wenn geschundene Frauen mit ihren Kindern und gepackten Koffern in einem Frauenhaus ein Zimmer beziehen, dann haben sie viel durchgemacht und befinden sich in großer Not und Gefahr. In der Wesermarsch steigt die Zahl dieser Frauen, die auf der Flucht vor ihren gewalttätigen Partnern Zuflucht suchen. Und damit steigt auch die Zahl der Frauen, die diese Zuflucht womöglich nicht finden. Denn die Frauenhäuser der Region, in der die Frauen aus der Wesermarsch vermittelt werden, sind meistens voll.

Um Zahlen und Fakten und die Frage nach einem eigenen Frauenhaus für die Wesermarsch ging es am Montag im Gleichstellungsausschuss des Landkreises Wesermarsch nach einem Antrag der Grünen.

15 bis 20 Gewaltopfer werden allein von der Beratungsstelle LaWeGa in diesem Jahr voraussichtlich in ein Frauenhaus vermittelt werden, sagte die Gleichstellungsbeauftragte Ursula Bernhold gegenüber der NWZ. Oldenburg, Delmenhorst, Wilhelmshaven oder noch weiter entfernte Einrichtungen seien dann Ziele. Für Oldenburg berichtete Anja Kröber, Leiterin des Autonomen Frauenhauses Oldenburg, dass dort 2017 197 Frauen und 253 Kinder abgewiesen werden mussten. Das Frauenhaus verfügt über elf Plätze für Erwachsene und neun für Kinder. Die durchschnittliche Verweildauer habe sich von früher drei auf nunmehr sechs Monate erhöht, weil die Frauen häufig nur schwer neue Wohnungen für sich und ihre Kinder finden, führte Kröber aus.

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Das Missverhältnis zwischen vorhandenen Plätzen und bedürftigen Opfern ist enorm, sagt Ursula Bernhold. Sie freute sich deshalb darüber, dass im Ausschuss nun eine fruchtbare Diskussion über das Thema geführt worden sei. Das Ergebnis: Hans Kemmeries, Erster Kreisrat, will Gespräche mit dem Landkreis Ammerland aufnehmen, um die Einrichtung eines gemeinsamen Frauenhauses zu prüfen.

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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