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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

500.000 Euro Nachschlag für Rettungsdienst Wesermarsch

22.08.2019

Brake /Wesermarsch Trotz eines üppigen Überschusses aus dem Vorjahr in Höhe von 843.330 Euro braucht der Rettungsdienst Wesermarsch für das laufende Jahr mehr Geld. Und das billigt die Politik dem Eigenbetrieb des Landkreises auch zu: Einstimmig hat der Betriebsausschuss Rettungsdienst 500.000 Euro zusätzlichen Investitionsmitteln zugestimmt. Insgesamt will der Rettungsdienst damit in diesem Jahr knapp 2,8 Millionen Euro investieren. Das letzte Wort hat der Kreistag, der am Montag, 16. September, tagt.

Betriebsleiter Jan Hoffmann hatte der Kreispolitik nachvollziehbare Argumente für die Notwendigkeit des Nachschlags geliefert: Bei den beiden neuen Rettungswachen in Schwei und Butjadingen wird schon vor dem ersten Spatenstich mit steigenden Baukosten gerechnet. Zudem sei noch in diesem Jahr die Anschaffungen von zwei Fahrzeugen (der künftig in Berne stationierte Notfallkrankenwagen sowie ein Rettungswagen) und deren Ausrüstung notwendig, so Hoffmann.

Insbesondere beim Bau der beiden Rettungswachen hofft die Politik auf Synergieeffekte – und damit Einsparungen –, wenn die Planung und Ausschreibung gemeinsam erfolgen. „Wir gucken, ob wir das zeitgleich hinbekommen“, sieht auch Hoffmann hier Potenzial. Allerdings: In der Planung habe „Mitteldeich Schwei mittlerweile überholt“, gab Baudezernent Matthias Wenholt zu Bedenken. Während der Kauf des für die Rettungswache Butjadingen geplanten Geländes bereits vollzogen sei, stehe dies für das Grundstück im Gewerbegebiet Schweierfeld noch aus.

Soll am Mitteldeich, wo das Grundstück bereits vermessen sei, noch in diesem Jahr mit den Baumaßnahmen begonnen werden, müsse man in Schwei gucken: „Wenn es das Grundstück hergibt, bauen wir die gleiche Rettungswache“, so Wenholt – und das dürfte sich dann auch auf der Kostenseite positiv bemerkbar machen. Für beide Standorte gelte, dass die Wache anders aussehen werde als die im Vorjahr in Elsfleth eröffnete: „Alles, was wir in Elsfleth gelernt haben, werden wir in den neuen Wachen einbringen“, betonte der Dezernent.

Hoffmann bereitete die Politik auch schon einmal auf weitere Änderungen vor: Mit dem geplanten Gesetz zur Reform der Notfallversorgung dürfte einiges auf den Landkreis zukommen. So sollen die Parallelsysteme Notruf (112) und ärztlicher Bereitschaftsdienst (116117) zusammengeführt werden. Künftig sollen Gemeinsame Notfallleitstellen (GNL) die Verteilung der Patienten auf Rettungsdienst, in neue Integrierte Notfallzentren mit ärztlichem Bereitschaftsdienst und Notaufnahme oder zu niedergelassenen Ärzten übernehmen.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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