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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Gesundheit: Bürgerinitiative setzt auf Helios-Konzern

02.05.2014

Nordenham Die Bürgerinitiative „Die Wesermarsch-Klinik muss in Nordenham bleiben“ setzt auf den Helios-Konzern als neuen Eigentümer der Wesermarsch-Klinik in Nordenham: Der Vorstand der Initiative ist zuversichtlich, dass Helios den Baustopp für den im Rohbau fertiggestellten Klinikneubau im Stadtteil Esenshamm aufheben und die neue Klinik in Esenshamm zu Ende bauen wird.

Der Vorstand der Bürgerinitiative verweist auf Aussagen, die Helios-Regionalgeschäftsführer Dr. Jan Leister und Klinikgeschäftsführerin Sabine Braun Anfang März nach der Übernahme der Klinik vom Rhön-Konzern getroffen hätten.

Hubschrauber-Landeplatz

Zudem sei jetzt die Genehmigung erteilt worden für einen Hubschrauber-Sonderlandeplatz an der Klinik in Esenshamm.

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In einer Vorstandssitzung Dienstagabend ist der bisherige 1. stellvertretende Vorsitzende Manfred Heinen (65) aus Esenshamm einstimmig zum Nachfolger von Helmut Dietrich (59) gewählt worden. Helmut Dietrich ist – wie berichtet – aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen zurückgetreten.

Der bisherige 2. stellvertretende Vorsitzende Klaus Krähemker ist jetzt einziger Vize-Vorsitzender. Die Besetzung der übrigen Vorstandsämter bleibt unverändert.

Manfred Heinen, neuer Vorsitzender der Bürgerinitiative, begründete seine Zuversicht hinsichtlich des Krankenhausstandortes Nordenham gegenüber der NWZ so : „Regionalgeschäftsführer Jan Leister und Geschäftsführerin Sabine Braun haben sich ganz klar und deutlich für den Rohbau in Esenshamm und somit für den Standort Esenshamm ausgesprochen. Außerdem haben sie sich eindeutig zu den mit dem Landkreis Wesermarsch und der Stadt Nordenham geschlossenen Verträgen, und zwar mit allen Rechten und Pflichten, bekannt.“

Manfred Heinen unterstrich: „Keine andere Aussage hat Helios bisher getroffen, schon gar keine gegen den Standort Esenshamm. Helios hat lediglich um drei Monate Zeit gebeten, um alles in Ruhe analysieren zu können.“

Das sei die Faktenlage, so Manfred Heinen. Klaus Krähemker fügte hinzu: „Alles andere sind Spekulationen und Gerüchte oder persönliche Einschätzungen Einzelner.“

Die Aussagen, die der zurückgetretene Vorsitzende Helmut Dietrich in einem Gespräch mit der NWZ  gemacht hat („Helios soll bald klare Zeichen setzen“, Ausgabe vom 29. April) sei die persönliche Meinung von Helmut Dietrich und nicht die Meinung des Vorstandes der Bürgerinitiative.

Im Gegensatz zu Helmut Dietrich vermisst der Vorstand der Bürgerinitiative zurzeit keine deutlichen Signale der Klinikgruppe. Zurzeit sei, so meint der Vorstand, viel wichtiger, dass Bürgermeister Hans Francksen und die Stadtratsfraktionen Zeichen setzen. Die verantwortlichen Politiker müssten deutlich machen, dass sie nach wie vor zur Wesermarsch-Klinik stehen und an ihren früheren Aussagen für den Weiterbau in Esenshamm festhalten.

Verunsicherungen

Verunsicherungen sowie negative Äußerungen und Berichterstattungen schadeten allen Beteiligten, auch dem Nordenhamer Krankenhaus.

Helios sei bisher mit der Bürgerinitiative fair umgegangen . Daher wolle die Initiative die von Helios beanspruchten drei Monate für eine Sondierungsphase abwarten, bevor bei negativen Ergebnissen dieser Sondierungen zu neuen Aktionen oder Demonstrationen aufgerufen wird.

Der Vorstand der Bürgerinitiative bezweifelt, ob die jetzt von Helios und der Hospitalgesellschaft gestarteten Gespräche korrekt als Fusionsgespräche bezeichnet werden können. Denn Helios selbst habe bisher lediglich von „Gesprächen“, also Sondierungsgesprächen, gesprochen und von nicht mehr.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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