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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Gesundheit: Bürgerinitiative stellt Aktivitäten ein

20.12.2014

Nordenham Sie will „den Standort der Wesermarschklinik in Nordenham, Stadtteil Esenshamm, erhalten“. So steht es wörtlich in der Satzung der am 5. November vergangenen Jahres gegründeten Bürgerinitiative. Passend dazu hat sich die Initiative diesen Namen gegeben: „Die Wesermarschklinik muss in Nordenham bleiben.“

Das scheint zu klappen, seit die Klinikgruppe Helios am 1. September bekannt gegeben hat, dass sie das bisher nur im Rohbau errichtete neue Krankenhaus in Esenshamm zu Ende bauen und die neue Klinik selbst betreiben wird. Diese Entscheidung hat Helios inzwischen mehrfach öffentlich bekräftigt. Ist die Bürgerinitiative damit überflüssig geworden?

Keine Zweifel mehr

„Wir haben tatsächlich unsere Ziele voll erreicht“, sagt auf Nachfrage der NWZ  1. Vorsitzender Manfred Heinen. „Wir sind kritisiert worden wegen eines angeblich grenzenlosen Optimismus, aber spätestens seit 1. September habe ich keine Zweifel mehr am Weiterbau in Esenshamm“, ergänzt 2. Vorsitzender Klaus Krähemker.

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Bereits Anfang Mai hatte der Vorstand der Initiative öffentlich erklärt, auf Helios als neuen Eigentümer des Nordenhamer Krankenhauses und des Klinik-Rohbaus in Esenshamm zu setzen. Helios-Regionalgeschäftsführer Dr. Dr. Jan Leister habe ihnen gegenüber stets erklärt, dass Helios die vom Vorgänger-Klinikbetreiber Rhön abgeschlossenen Verträge mit dem Landkreis und der Stadt einhalten wolle und für den Weiterbau in Esenshamm eintreten werde.

Der Vorstand sieht sich laut Manfred Heinen und Klaus Krähemker in seinem Kurs bestätigt, sachlich und konstruktiv zu agieren, zu einer positiven Grundstimmung beizutragen und nicht vorschnell weitere Kundgebungen oder Demonstrationen zu initiieren. Dafür habe man intern auch viel Kritik und manchen Nackenschlag einstecken müssen.

Hinter den Kulissen

Der Vorstand habe hinter den Kulissen manches Richtige und Gute erreichen können, habe wegen der vereinbarten Vertraulichkeit aber nicht öffentlich darüber gesprochen.

Parteipolitisch sei die Initiative neutral geblieben, habe aber Gespräche mit Mitstreitern fast aller Parteien geführt und sich dabei über große Kompetenz und beeindruckendes Engagement des Nordenhamer Bürgermeisters und von Nordenhamer Stadtrats- und Kreistagsmitgliedern gefreut. Der Informationsaustausch mit den Kommunalpolitikern sei unverzichtbar gewesen.

Als größten Erfolg der Arbeit der Bürgerinitiative werten Manfred Heinen und Klaus Krähemker, dass es gelungen sei, deutlich zu machen, dass der Klinikstandort Nordenham großen Rückhalt in der Bevölkerung hat.

Die beiden Demonstrationen am 28. September und 23. November vergangenen Jahres hätten große Beachtung gefunden. Aber noch nachhaltiger gewirkt habe die Anfang Februar abgeschlossene Sammlung von genau 10 801 Unterschriften für den Weiterbau in Esenshamm.

Die Bürgerinitiative wird jetzt laut Manfred Heinen und Klaus Krähemker die weitere Entwicklung aufmerksam und wachsam verfolgen. Zurzeit sind aber alle Aktivitäten eingestellt.

Die Initiative „Die Wesermarschklinik muss in Nordenham bleiben“ ist am 5. November vergangenen Jahres mit 74 Mitgliedern gestartet und zählt heute rund 250. Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung findet am 29. Januar statt. Ob es bereits dann zur Auflösung kommt, entscheiden die Mitglieder. Bisher liegen keine entsprechenden Anträge vor, und der Vorstand selbst will nicht darauf hinarbeiten.

Die reguläre zweijährige Amtszeit des Vorstandes endet im November nächstens Jahres. Manfred Heinen und Klaus Krähemker gehen davon aus, dass dann entschieden wird, ob sich die Initiative auflöst oder neue Ziele setzt.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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