• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Bufdi ersetzt eben keine Tarifkraft

31.08.2018
Betrifft: Bericht „Mehrheit tut sich schwer mit Bufdi für Bildung“ ( NWZ vom 30. August)

In Seefeld geboren und in Rodenkirchen aufgewachsen – da interessiere ich mich selbstverständlich für Dinge, die dort passieren. Die Kommunalpolitik in der Gemeinde Stadland ist allerdings bestenfalls dafür geeignet, mich zu verblüffen, zu irritieren, zu verwirren und auch zu verärgern.

Da lassen sich offenbar Menschen in den Gemeinderat nicht etwa deshalb wählen, um im Auftrag und im Interesse der Bürger*innen das Umfeld der Gemeinde positiv zu gestalten. Es geht vielmehr seit Jahren darum, jeweils den anderen Ratsmitgliedern nachzuweisen, dass sie mit ihren Ansichten ganz und allein Recht haben.

Ein Bufdi könnte durch seinen Einsatz mit dazu beitragen, dass die Arbeit an der Grundschule in Rodenkirchen positiv unterstützt und möglicherweise sogar verbessert werden kann. Lehrkräfte könnten entlastet werden und sich möglicherweise wieder mehr auf ihre eigentliche pädagogische Arbeit auch mit dem einzelnen Kind konzentrieren.

Es handelt sich in der Regel bei den Bufdi-Tätigkeiten um Bereiche, für die das Land Niedersachsen oder etwa die Gemeinde Stadland eben leider keine Tarifkräfte einstellt. Während bundesweit quer durch die Parteien über die Einführung eines allgemeinen Pflichtjahres diskutiert wird, verweigert sich der Gemeinderat in Stadland wieder einmal, wenn es um das Wohl der Bürger*innen geht. Wann darf es die Wesermarsch wohl erleben, dass es in Stadland einmal nicht mehr um Parteiengezänk, sondern um das Gemeinwohl der Bürger*innen geht?

Jungen Menschen die Tür vor der Nase zuzuschlagen, wenn sie sich im Rahmen des Freiwilligendienstes engagieren wollen? Das genau passiert in Stadland!

Gerd Carstens
Jaderberg

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.