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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Ina Korter geht schweren Herzens

07.01.2020

Butjadingen Die Gemeinde Butjadingen braucht bald einen neuen Bürgermeister oder eine neue Bürgermeisterin. Ina Korter wird zum 30. Juni in den Ruhestand wechseln – knapp anderthalb Jahre vor dem Ablauf ihrer regulären Amtszeit. Das hat sie am Montagvormittag den Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktionen sowie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gemeindeverwaltung mitgeteilt. Voraussichtlich im Mai wird es eine Wahl geben, mit der der Chefsessel im Butjadinger Rathaus neu besetzt werden soll.

Für ihren Entschluss, den sie nach sehr reiflicher Überlegung gefasst habe, nennt Ina Korter gesundheitliche Gründe. Sie habe in den vergangenen Monaten festgestellt, dass ihr das Amt der Bürgermeisterin gesundheitlich mehr zusetze als sie sich zuzumuten bereit sei, sagt sie. Mit der Idee, ihr Amt vorzeitig zur Verfügung zu stellen, geht Ina Korter, die diesen Mittwoch 65 Jahre alt wird, seit November schwanger. Im Dezember beantragte sie beim Landkreis, der in seiner Funktion als Kommunalaufsicht für solche Angelegenheiten zuständig ist, ihre Versetzung in den Ruhestand. Jetzt habe Landrat Thomas Brückmann diesen Antrag positiv beschieden, sagte Ina Korter am Montag bei einem Pressegespräch. Der 30. Juni wird ihr letzter Arbeitstag bei der Gemeinde Butjadingen sein; am 1. Juli beginnt ihr Ruhestand.

Ein solches Ausscheiden vor dem Ende der regulären Amtszeit ist laut Ina Korter nach dem Kommunalverfassungsgesetz dann möglich, wenn der Antragsteller seit mindestens fünf Jahren im Amt ist und zudem das 65. Lebensjahr vollendet hat. Beides wird auf Ina Korter ab Mittwoch zutreffen. Das Bürgermeisteramt angetreten hatte sie am 1. November 2014.

Bei der Bürgermeisterwahl 2014 hatte sich Ina Korter, die bis dahin für Bündnis 90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag gesessen hatte, mit Unterstützung von SPD und Grünen gegen den CDU-Kandidaten Meent Bruncken und die Einzelkandidatin Birgitt von Thülen sowie Dr. Hans Hortig von den Unabhängigen durchgesetzt. Der Sprung auf den Chefsessel im Butjadinger Rathaus gelang der Nordenhamerin mit 51,8 Prozent aller Stimmen direkt im ersten Wahlgang.

Nun will Ina Korter dieses Kapitel abschließen. Sie werde schweren Herzens gehen, sagte sie am Montag.

Einen Termin für die Neuwahl und gegebenenfalls die Stichwahl gibt es noch nicht. Festlegen soll sie der Gemeinderat bei einer Sitzung am Donnerstag kommender Woche, 16. Januar. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaussaal in Burhave und ist öffentlich.

Die Verwaltung schlägt als Wahltermin den 17. Mai vor. Allzu viel Zeit für Kandidatinnen und Kandidaten, sich in Stellung zu bringen, bleibt dabei nicht mehr. Erhält im ersten Wahlgang keiner der Bewerber mehr als die Hälfte aller gültigen Stimmen, ist eine Stichwahl nötig. Die könnte laut Vorschlag der Verwaltung am 7. Juni stattfinden.

Ina Korters reguläre Amtszeit wäre erst am 31. Oktober 2021 ausgelaufen.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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