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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Kommunalwahl: CDU stärkste Fraktion im Stadlander Gemeinderat

28.12.2011

RODENKIRCHEN Als stärkste Fraktion zog die CDU nach der Kommunalwahl am 11. September in den Stadlander Gemeinderat ein (39,9 Prozent). Die Christdemokraten behaupteten ihre acht Mandate, gegenüber der Kommunalwahl von 2006 büßten sie lediglich 0,3 Prozentpunkte ein. Die Wählergemeinschaft Pro Stadland (WPS) legte um 3,4 auf 8,3 Prozent deutlich zu und konnte einen zweiten Sitz im Gemeinderat hinzugewinnen. Die Linke schaffte erstmals den Sprung ins Rathaus (3,6 Prozent).

Grüne legen deutlich zu

Auf Bündnis 90/Die Grünen entfielen wieder nur zwei Mandate, wenngleich der Stimmenanteil um 4 auf 12,3 Prozent anwuchs. Verlierer der Kommunalwahl war die SPD. Die Sozialdemokraten büßten zwei Sitze ein. Sie rutschten von 43 auf 34,6 Prozent ab und sind nun hinter der CDU nur noch die zweite Kraft in Stadland. Die Sitzverteilung: CDU (8), SPD (7), Grüne (2), WPS (2) und Die Linke (1). CDU und die Grünen auf der einen sowie die SPD und die WPS auf der anderen Seite bilden jeweils eine Gruppe im Stadlander Gemeinderat. Zünglein an der Wage ist der Bürgermeister Boris Schierhold, der in der zurückliegenden Wahlperiode mit der CDU/Grünen-Gruppe gestimmt hat. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,9 Prozent (2006: 56,5 Prozent).

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Während der konstituierenden Ratssitzung am 3. November verlief die Wahl des Ratsvorsitzenden Claas Vollers (CDU-Fraktion) noch harmonisch. Auch Andrea Arens (CDU-Fraktion) wurde einstimmig zur 1. stellvertretenden Ratsvorsitzenden gewählt. Um den Posten des 2. stellvertretenden Ratsvorsitzenden gab es zwei Bewerber: Die CDU/Grünen-Gruppe schlug Elke Kuik-Janssen (Grüne) vor, die SPD/WPS-Gruppe benannte Hermann König (SPD). In geheimer Wahl votierten dann 11 Ratsmitglieder für Elke Kuik-Janssen, 10 schenkten Hermann König ihr Vertrauen.

Es gab zwei Kandidaten

Das Verfahren wiederholte sich bei der nächsten Wahl: Der Vorschlag der CDU/Grünen-Gruppe, Rolf Baumann (CDU) zum 1. stellvertretenden Bürgermeister zu wählen, wurde einstimmig angenommen. Für den 2. stellvertretenden Bürgermeister gab es zwei Kandidaten: Horst Mauritschat (SPD) sowie Helge Thoelen (Grüne). Helge Thoelen wurde in geheimer Wahl mit 11:10-Stimmen gewählt.

Schlug die Nichtbeachtung von Ratsmitgliedern der SPD/WPS-Gruppe bei der Vergabe der stellvertretenden Bürgermeisterämter sowie der Posten der stellvertretenden Ratsvorsitzenden seitens der CDU/Grünen-Gruppe schon hohe Wellen, so gab es auch bei der Besetzung von Stellen in Organisationen und Institutionen keine Einvernehmlichkeit bei der konstituierenden Ratssitzung.

Bis zum Jahresende war die verspätete Einführung des doppischen Haushalts – doppelte Buchführung auch in den Kommunen – Thema. Stadlands Bürgermeister Boris Schierhold nahm die Schuld auf sich.

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