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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

WAHLEN: Die ersten Stimmzettel sind ausgefüllt

31.08.2005

NORDENHAM NORDENHAM - Max-Peter Michel gehörte gestern zu den ersten Nordenhamern, die ihre Stimmzettel in die Wahlurnen gesteckt haben. Weil er am 18. September im Urlaub ist, aber auf jeden Fall mitbestimmen will, wer in den Bundestag einzieht und wer hauptamtlicher Landrat in der Wesermarsch wird, hat er sich im Rathaus die Briefwahl-Unterlagen besorgt und auch gleich an Ort und Stelle seine Kreuzchen gemacht.

Eigentlich sollten die Stimmzettel schon am Montag im Nordenhamer Rathaus ankommen. Das klappte aber nicht, weil es Probleme in der Druckerei gab. Dann hieß es Mittwoch. Schließlich trafen die Stimmzettel doch schon gestern im Rathaus ein, so dass die ersten Nordenhamer von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen konnten. Der Anteil der Briefwähler lag bei den vergangenen Bundestagswahlen immer bei etwa zehn Prozent. Jörg Eisenhauer, der bei der Stadtverwaltung für die Wahlen zuständig ist, rechnet damit, dass es in diesem Jahr noch einige mehr werden. Er hat die Erfahrung gemacht, dass die Briefwahl von den Leuten immer mehr angenommen wird. Und er glaubt, dass am Wahlsonntag mehr Menschen im Urlaub sein werden als in den vergangenen Jahren.

Einer von ihnen ist Jörg Eisenhauer selbst. Er hatte eine Reise gebucht lange bevor der Bundeskanzler Neuwahlen ankündigte und wird deshalb erstmals nicht die Regie am Wahltag übernehmen können. Ansonsten werden die Mitarbeiter der Stadtverwaltung nahezu komplett im Einsatz sein, wenn am 18. September gewählt wird. Jörg Eisenhauer wird alles vorbereiten. Am Wahltag selbst übernimmt die Leiterin des Fachdienstes Personal und Organisation, Sabine Walther, den Staffelstab. Insgesamt 240 potenzielle Wahlhelfer hat Jörg Eisenhauer angeschrieben. Zu den Mitarbeitern der Stadtverwaltung gesellen sich noch einige externe Stammhelfer. Die Rekrutierung bereitet Jörg Eisenhauer weniger Probleme, als dies in vielen Großstädten der Fall ist. „Aber so problemlos wie in einigen Landgemeinden, in denen die Stammhelfer beleidigt sind, wenn sie nicht angeschrieben werden, ist es auch nicht“, sagt er.

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Insgesamt 30 Wahllokale werden am 18. September von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein. Für die Bundestagswahl sind 21 084 Nordenhamer wahlberechtigt, für die Landratswahl sind es 21 919. Die Differenz kommt dadurch zustande, dass bei Kommunalwahlen auch 16 und 17-Jährige sowie EU-Bürger wählen dürfen.

Bei Jörg Eisenhauer hat die Vorbereitung auf die Wahlen Mitte Juni begonnen. Über den vorgezogenen Termin der Bundestagswahlen ist er nicht unglücklich, was allerdings – wie er betont – nichts mit politischen Präferenzen zu tun hat. Jörg Eisenhauer geht davon aus, dass die Bundestagswahlen im kommenden Jahr mit den Kommunalwahlen zusammengelegt worden wären. Der Arbeits- und Zeitaufwand wäre dann am Wahltag erheblich größer als bei der jetzigen Konstellation. Für die Wahlhelfer wäre es ein langer Abend geworden.

Die Stimmzettel der Landratswahl sind nämlich relativ schnell und einfach auszuzählen. Die Wähler können eine Stimme für einen der fünf Bewerber abgeben. Bei der Bundestagswahl haben die Wähler zwei Stimmen, die erste für den Wahlkreisabgeordneten und die zweite für eine Landesliste. Die Stimmen der Bundestagswahl werden zuerst ausgezählt. Eisenhauer rechnet damit, dass gegen 20.30 Uhr ein Endergebnis für Nordenham vorliegt. Der künftige erste hauptamtliche Landrat der Wesermarsch wird sich dann noch etwas gedulden müssen, bevor er die Sektkorken knallen lassen kann.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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