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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Diskussion über Gewalt an Schulen

05.11.2015

Brake Mit dem Thema Mobbing an Schulen wird sich nun ein Fachausschuss des Kreistages befassen. Auf Antrag der Kreistagsfraktion der Unabhängigen Wählergemeinschaft Wesermarsch (UW) wird unter dem Punkt „Präventionsarbeit in den Schulen des Landkreises Wesermarsch“ darüber diskutiert.

Die Sitzung des Fachausschusses für Schulen, Kultur und Sport beginnt am Montag, 9. November, um 16.30 Uhr im großen Sitzungssaal an der Poggenburger Straße 15. Fachleute sollen zu Wort kommen. Die UW-Fraktion hat nach den Worten von Kreistagsmitglied Birgitt von Thülen einen Fragenkatalog ausgearbeitet. Der Antrag sei mit dem Wissen gestellt worden, dass es sich bei dem Thema um eine innere Schulangelegenheit handelt. Das Thema falle nicht in die Zuständigkeit des Landkreises als Schulträger. „Wir weisen darauf hin, dass unsere Fraktion nicht das Ziel verfolgt, in der Ausschusssitzung Einzelfälle zu behandeln“, teilt sie mit.

Über Mobbing an Schulen hatte die NWZ  Mitte des Jahres mehrfach berichtet. Die Initiative gegen Gewalt und Mobbing an den Schulen in der Wesermarsch hatte mit zwei offenen Briefen Ende Mai und Ende Juni an die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) auf Fälle von Gewalt und Mobbing an der Integrierten Gesamtschule/Haupt- und Realschule Brake informiert. Bei Bedarf befasst sich die Elterninitiative mit allen Schulen in der Wesermarsch, wie Thomas Klaus mitteilte, der für die Pressearbeit zuständig. Der Eingang der Schreiben war bestätigt worden. Die Ministerin habe zwar eine Prüfung durch die Landesschulbehörde zugesichert. Doch Monate nach dem Versprechen habe sich die Landesschulbehörde noch nicht einmal bei den Unterzeichnern gemeldet, betonten Ralf-Peter Zander, Kerstin Meißner, Maja Ritter und Marion Schnier.

In einer Kleinen Anfrage im Landtag möchte nun der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, Auskunft von der Kultusministerin über das Prüfungsverhalten der Landesschulbehörde erhalten. Wie Björn Thümler auf NWZ -Nachfrage mitteilte, kann die Anfrage erst in der Plenarsitzung im Dezember gestellt werden.

Der CDU-Politiker möchte unter anderem erklärt wissen, warum weder das Kultusministerium noch die Landesschulbehörde in den vergangenen Monaten zu den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern Kontakt aufgenommen haben, um die Vorwürfe im Einzelnen zu klären? Werde das Leiden von Kindern und Eltern nicht ernst genommen, fragt er und erhofft sich klärende Antworten.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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