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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Zirkus In Butjadingen: Wo dressierte Elefanten und Löwen noch erwünscht sind

29.09.2016

Butjadingen Auch Zirkusse mit Wildtieren sollen weiterhin in der Nordseegemeinde Butjadingen gastieren können, was aber bereits seit einigen Jahren nicht mehr geschehen ist. Ein entsprechender Beschluss wird vom Gemeinderat in seiner Sitzung an diesem Donnerstag in Eckwarden erwartet, nachdem dessen Ausschuss für Planung und Umwelt den Erlass eines kommunalen Zirkus-Wildtierverbots auf Flächen der Gemeinde einstimmig abgelehnt hat.

Den hatte die Burhaverin Anke Wagner beantragt. Sie machte dafür Gründe des Tierschutzes geltend. In einem Zirkus könnte Wildtiere wie Affen, Löwen, Tiger, Elefanten, Größbären, Giraffen und Nashörner nicht artgerecht gehalten werden. Anke Wagner wies in ihrem Antrag darauf hin, dass bereits 55 Städte in Deutschland ein Zirkus-Wildtierverbot für eigene Flächen erlassen haben.

Zu dem Antrag hat die Gemeindeverwaltung die Meinung von Dr. Norbert Heising, Geschäftsführer des Zweckverbandes Veterinäramt Jade-Weser eingeholt. Der bestätigte, dass man den Bedürfnissen von Wildtieren im Zirkus nicht adäquat nachkommen könne. Hier wäre eine grundsätzliche bundesweite Vorgehensweise hilfreich. Tierschutzrechtlich gebe es derzeit keine Möglichkeiten, die Haltung solcher Tiere zu maßregeln, wenn entsprechende Haltungsvorgaben eingehalten werden.

Uta Meiners (FDP-Fraktion) sah in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses keinen Handlungsbedarf der Gemeinde. Auch im privaten Bereich würden Wildtiere nicht artgerecht gehalten. „Da tun wir ja auch nichts“, sagte die Liberale und verwies auf das Veterinäramt, das bei Verstößen gegen die Haltungsvorschriften eingreifen könne.

Ähnlich argumentierte Lambertus Poll. Der Vorsitzende der Unabhängigen-Fraktion warf zudem die Frage auf, wie die Wildtierhaltung in einem Zirkus von der Gemeindeverwaltung kontrolliert werden sollte. Dafür sei gar kein Fachpersonal vorhanden.

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Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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