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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

DRK betreibt Integrationszentrum bis Ende Oktober

28.06.2016

Brake Der syrische Künstler Wasfi Ibrahim hat viele Wände im Integrationszentrum an der Kirchenstraße 17 mit Bildern und Szenen seiner Flucht bemalt. Auch der Torbogen mit Willkommenschild auf einer Wand in der Aula des alten Gymnasiums stammt von ihm.

Auf die Werke des Syrers, die überall im Haus zu sehen sind, weist die Einrichtungsleiterin Petra Wragge beim Besuch des CDU-Landtagsabgeordneten Björn Thümler hin, der von seinen Fraktionskollegen Annette Schwarz und Jens Nacke begleitet wird. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) betreibt das Integrationszentrum seit April, das aus der früheren Notunterkunft für Flüchtlinge hervorgegangen ist. Die drei Besucher erfahren von Petra Wragge und von Petra Czerner, sie ist Flüchtlingskoordinatorin des DRK-Kreisverbands, dass die Einrichtung noch bis zum 30. Oktober unter der Regie des DRK weiterbetrieben werden kann.

Als Erstaufnahme im Rahmen der Amtshilfe eingerichtet, sollte das Integrationszentrum auch weiter betrieben werden, so Petra Wragge. In Spitzenzeiten seien 170 Menschen betreut worden, die Einrichtung biete Platz für 350 Menschen. Man sei auf alle Eventualitäten vorbereitet. „Wir müssen die Räume nur aufschließen“, sagt sie.

Das Integrationszentrum sei die Anlaufstelle für Flüchtlinge, die immer wieder um Rat fragten. Auch würden den Menschen Tipps für den Alltag gegeben, etwa wie man Müll richtig sortiert oder deutsche Lebensmittel verarbeitet. Es gebe eine Fahrradwerkstatt, täglich finde ein niederschwelliger Deutschkursus statt, ein zertifizierter Unterricht der KVHS starte am 4. Juli, donnerstags helfe der DRK-Suchdienst, Verwandte zu finden. Das Frauenfrühstück werde nach dem Fastmonat Ramadan wieder stattfinden.

Die Einrichtung benötige Unterstützung. „Ideen sind da, auch Ehrenamtliche, die sich engagieren“, merkt Petra Czerner an. Nach ihren Worten fehlt es aber am Geld. Vor allem für die Dolmetscher und Sprachmittler, die dringend benötigt würden. Drei Dolmetschern habe das DRK kündigen müssen, es wäre schön, wenn sich nun Ehrenamtliche melden würden, so Petra Wragge, die unter Telefon 04401/9378212 oder Telefon 04401/9378213 zu erreichen ist.

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