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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Ehemaliger

24.10.2007

ELSFLETH Er ist ein Anschauungsstück dafür, wie früher im Hafen gearbeitet wurde: der 51 Jahre alte Kran am nördlichen Ende der Kaje. Heute gehört er dem Reeder und Ehrenbürger Horst Werner Janssen, der alles daransetzt, dass der ehemalige NTB-Kran der Nachwelt erhalten bleibt. Die Denkmalschutzbehörde steht auf Janssens Seite, bewertet den Kran als technisches Denkmal.

Mit dieser Ausgangslage sieht sich derzeit die Elsflether Politik konfrontiert. Wie es weitergehen soll, war am Montag Thema im Bauausschuss. Bürgermeister Diedrich Möhring machte zu Beginn der Aussprache klar, dass er zu dem Ratsbeschluss stehe, wonach die Stadt nicht die Absicht hege, in das Eigentum der Anlage einzutreten. Möhring: „Der Kran wird auf städtischem Gelände geduldet. Es muss klar werden, was die Stadt will: Keine Folgekosten jetzt und in der Zukunft.“ Und der CDU-Ratsherr Günther Vögel: „Man muss auch die Handhabe haben, das Ding abzubauen, sofern der Eigentümer es verkommen lässt.“

Die Elsflether Politik tut sich schwer mit dem Hafen-Erbstück, fürchtet eine Einschränkung ihrer planerischen Freiheiten im Bereich der nördlichen Kaje und Folgekosten. Gegenüber dem Denkmalschutzamt hatte die Stadt eine Aufnahme des Bauwerks in das Denkmalschutzverzeichnis abgelehnt, erhielt aber eine Abfuhr. Nun scheint alles auf einen Vertrag zwischen Stadt und Janssen hinauszulaufen, in dem genau geregelt wird, welche Rechte und Pflichten die Vertragspartner hinsichtlich Unterhaltung und Sicherung des Kranes haben. Dies entspricht einem Vorschlag der Denkmalschutzbehörde. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung, eine Nutzungsvereinbarung auszuarbeiten. Zugleich sprach sich das Gremium dafür aus, dem Kran einen Standort ganz im Norden der Kaje zuzuweisen.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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