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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Ein Gegner der Parteipolitik

10.12.2016

Lemwerder Entscheidungen sind in den vergangenen Jahren im Lemwerderaner Rat allein durch die SPD-Mehrheitsfraktion getroffen worden, oft nicht nach sachlichen Kriterien. Dieser Eindruck hat sich bei Sven Schröder festgesetzt, während er als Zuhörer teilgenommen hat. Und das hat den 48-Jährigen schließlich dazu gebracht, die Unabhängige Wählergemeinschaft mit zu gründen und für den Gemeinderat zu kandidieren.

Mit Erfolg: Aus dem Stand hat die UWL drei Ratssitze bekommen.

Damit ist ein Ziel von Sven Schröder bereits erreicht: Die Mehrheitsfraktion gibt es in dieser Form nicht mehr – und das findet der kaufmännische Angestellte im Metallhandel auch richtig so. „Kommunalpolitik sollte sich an Sachthemen und nicht an der Parteipolitik orientieren“, sagt er.

Nach seinem Empfinden ist Lemwerder in den vergangenen Jahren „stark gewerbeorientiert ausgerichtet“ worden. Das will der verheiratete Vater von zwei Töchtern ändern: „Für die kommenden Jahre sehe ich den Schwerpunkt in der Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität mit mehr Beteiligung der Bürger.“

Weitere Themen, die ihm am Herzen liegen, sind die Gestaltung des Gewerbegebietes Edenbüttel II, des Ritzenbütteler Sandes und weiterer Wohngebiete. Und natürlich die Verhinderung der Osttangente, denn die bisherigen Entscheidungen dazu haben den letzten Anstoß dazu gegeben, sich kommunalpolitisch zu engagieren.

Sven Schröder setzt dabei auf sachbezogene Diskussionen und will „verkrustete politische Strukturen aufbrechen“. Politik müsse so interessant sein, „dass die Besucherreihen in den Ratssitzungen gefüllt sind“. Deshalb will der Lemwerderaner auch die Einwohner ermuntern, die Entwicklung der Gemeinde aktiv mit zu gestalten. Dabei lautet sein Motto: „Überzeugen, nicht überstimmen!“

Die Kommune bietet durch ihre Lage zwischen Bremen und Oldenburg viele Chancen, ist Schröder überzeugt.

Abseits des politischen Geschehens interessiert er sich für Oldtimer und ist außerdem Mitglied im Naturschutzbund (Nabu) Deutschland.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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