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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Eine Stadt mit vielen Pluspunkten

23.05.2017

Nordenham Nordenham ist eine lebenswerte Stadt. Daran besteht kein Zweifel. Zumindest nicht für diejenigen, die sich nach dem Aufruf in der Samstag-Ausgabe der Nordwest-Zeitung gemeldet haben. Die NWZ hat nach Gründen gefragt, warum Nordenham ein schöner Ort zum Arbeiten und Leben ist. Anlass dafür war die Berichterstattung über den drohenden Ärztemangel. Die Stadt will in einer Broschüre deutlich machen, dass Nordenham viel zu bieten hat.

Dass Bürgermeister Carsten Seyfarth ordentlich die Werbetrommel rührt, um Ärzte nach Nordenham zu locken, ist nur allzu verständlich. „Kommen Sie nach Nordenham, wir behandeln Sie gut“, ruft er ihnen zu. „Nordenham bietet alles für ein gesundes, aktives ausgefülltes Leben. An der Weser und am Nationalpark Wattenmeer gelegen, kann man hier Urlaubsgefühle in unserer wunderbaren Natur erleben.“ Der Bürgermeister verweist unter anderem auf die aus steter Zuwanderung gewachsene Weltoffenheit der Einwohner, auf die Freizeitangebote in der Friedeburg und in der Jahnhalle und auf die vielen Sportvereine.

Hat der Bürgermeister Recht? Ja, hat er, findet zum Beispiel Helga Degen, die in der Stadt fast ihr ganzes Leben verbracht hat. „Ich habe immer gerne hier gelebt“, sagt die 76-Jährige. Und was gefällt ihr besonders gut? Helga Degen zählt auf: „Der Weserstrand, die Nordseeküste, die Spielscheune in Burhave, Kino, Discothek, schnelle Zugverbindung nach Bremen und ein schöner Wochenmarkt.“ Vor allem haben es ihr aber die Menschen angetan.

Was sagt eine Zugereiste dazu? Marina Schnathmann stammt aus Rheda-Wiedenbrück in Ostwestfalen. Sie ist 2014 nach Nordenham gezogen, weil sie eine Stelle als stellvertretende Leiterin der Stadtbücherei angenommen hat. Ihr Argument für Nordenham sind die Nordenhamer selbst, „die offene, herzliche und hilfsbereite Art der Menschen“. Das habe sie anderswo noch nie erlebt. „Die Leute grüßen sich auf der Straße. Das kenne ich aus meiner alten Heimat nicht.“ Erstaunt war sie, wie schnell ihr das Du angeboten wurde. Die 29-Jährige hat sich in kurzer Zeit einen Freundeskreis aufgebaut. „Ich hatte noch nie den Gedanken, dass ich hier wieder wegziehe. Ich liebe meinen Job, und meine Arbeitskollegen sind großartig.“ Das Einzige, was Marina Schnathmann gelegentlich vermisst, sind die Wälder.

Auch die pensionierte Lehrerin Hanne Schikorski ist ein Nordenham-Fan. Die Nähe zum Wasser gefällt ihr, die guten Zugverbindungen. Aber vor allem auch die Menschen. „Es fällt auch Zugereisten wie mir nicht schwer, sich zu integrieren“, sagt die 70-Jährige, die aus Heinsberg in Nordrhein-Westfalen stammt und 1974 nach Nordenham kam. Hanne Schikorski empfiehlt, dass die Stadt einen Katalog mit all ihren Vorzügen auf ihrer Homepage veröffentlicht.

Zum Schluss die Meinung eines Nordenhamer Urgesteins: Fred Memenga. Der 79-Jährige war früher bei Felten & Guillaume Ausbildungsleiter, aber auch für Personaleinstellungen zuständig. Schon damals, vor etwa 30 Jahren, seien Fachkräfte, auch Ärzte und Pastoren, händeringend gesucht worden. Fred Memenga hat mehr als einmal Frauen durch die Stadt geführt, während die Männer ihr Bewerbungsgespräch hatten. „Ich bin mit ihnen zur Weser gegangen, nach Fedderwardersiel gefahren und nach Blexen. So haben wir die Leute nach Nordenham bekommen“, erinnert sich Fred Memenga. Und noch heute ist er überzeugt, dass die Stadt viel zu bieten hat: neben der hohen Wohnqualität, der frischen Seeluft und vielen anderen Vorzügen vor allem die Menschen: „Ein sehr nettes Völkchen ist das hier an der Küste.“

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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