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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Fragen nur noch zur Fassade

18.05.2018

Elsfleth Bis die ersten Kinder durch die Räume und den Garten der Katholischen Kindertagesstätte an der Wurp­straße toben, wird es noch dauern. Ende Juli 2020, rechtzeitig zum Beginn des Kindergartenjahres, soll der Neubau beim Hallenbad stehen, kündigte Bürgermeisterin Brigitte Fuchs im Ausschuss für Jugendpflege, Sport und Soziales an.

Architekt Christoph Bagge ging noch mehr ins Detail: Ende Juni dieses Jahres soll der Bauantrag gestellt werden. Während der Wartezeit auf dessen Genehmigung (rund drei Monate) gehe es in die Ausführungsplanung, anschließend in die Ausschreibung der rund 15 Gewerke. Anfang kommenden Jahres könne dann mit den Arbeiten begonnen werden, vermutlich mit einer Tiefgründung im Winter. Im März/April 2019 könne dann der Hochbau, der die Dachform des benachbarten Hallenbades aufgreift, folgen.

Zum Aussehen stellte der Oldenburger Architekt der Kommunalpolitik erste Details vor; zumindest die, die bereits feststehen. Da noch über vieles gesprochen werde – allen voran über das Energiekonzept – kann sich noch einiges ändern. Bagge muss den „Spagat zwischen Gestaltung und Kostenbewusstsein“ schaffen. 2,5 Millionen Euro hat die Stadt für den Bau der Kita mit drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen eingeplant. Ob diese eine Photovoltaikanlage erhalten und welche Lüftungsanlage eingebaut wird, wird die Feinplanung ergeben.

Während der Ausschuss mit dem Konzept und der Gestaltung des Innenraums grundsätzlich sehr zufrieden war, gibt es über die Gestaltung der Fassade noch Redebedarf in einigen Fraktionen. Bagge plant eine natürliche Holzverkleidung (die auch natürlich altert) und wird dabei auch von Kita-Leiterin Birgit Pohlmann unterstützt: „Jedes Brett ist individuell wie die Kinder: mal rau, mal glatt“, favorisiere sie ganz klar den nachwachsenden Rohstoff. Und sie fand noch einen Grund, warum das Material besonders geeignet sei: Das Logo der Kita beinhaltet auch einen Regenbogen aus Händen. Und einen Regenbogen habe Gott Noah geschickt, nachdem es aufgehört hatte zu regnen. „Noahs Arche war auch aus Holz. Ich vertraue darauf, dass es ein gutes Material ist.“ Während sich SPD und UWE dem bereits anschlossen, wollten CDU und Grüne noch besprechen, ob es für sie Alternativen gibt. Auch Hartmut Doyen, Leiter des Baubereichs im Rathaus, möchte noch gerne mehr Details über Haltbarkeit und Folgekosten einer Holzfassade bei Sonneneinstrahlung und hoher Luftfeuchtigkeit haben.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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