• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Bauschäden: Eltern wollen kein „Glücksspiel“ in maroder Turnhalle

09.01.2014

Friedrich-August-Hütte Die Eltern der Grundschule Friedrich-August-Hütte sind sich darüber einig, dass sie ihren Kindern die Teilnahme am Sportunterricht in der baufälligen Großsporthalle an der Margaretenstraße erst dann wieder erlauben, wenn alle Sicherheitsbedenken ausgeräumt sind. Sie fordern, dass die Stadt Nordenham die Halle in FAH zumindest den Winter über sperrt und der Schule eine Ausweichmöglichkeit für die Sportstunden anbietet. Das hat die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Astrid Wieland gegenüber der NWZ  bekräftigt.

Wie am Mittwoch berichtet, sind die Eltern in großer Sorgen, weil ein Statiker festgestellt hat, dass die Dachkonstruktion der 1969 errichteten Sporthalle nur noch eingeschränkt belastbar ist. Auf Empfehlung des Sachverständigen aus Oldenburg hat die Stadtverwaltung beschlossen, dass die Halle gesperrt wird, sobald mehr als drei Zentimeter Schnee auf dem Dach liegen.

„Auf solche Glücksspiele wollen wir uns nicht einlassen“, sagt Astrid Wieland. Im Winter sei jederzeit damit zu rechnen, dass es schneit und sich Schnee auf dem Dach sammelt. „Eine Schicht von nur drei Zentimetern kann sich schnell bilden“, sagt sie, „das ist wirklich nicht viel.“ Wenn bei einer solch geringen Menge Schnee schon ein Nutzungsverbot verhängt wird, stelle sich die Frage, inwieweit die Halle überhaupt noch gefahrlos betreten werden könne. Und wie verhalte sich die Stadt, wenn Schneeverwehungen auftreten?

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Laut Astrid Wieland sind die Eltern auch verunsichert, weil ihnen detaillierte Informationen fehlen. Daher findet an diesem Donnerstag eine Zusammenkunft mit Vertretern der Stadt Nordenham und des Statik-Büros statt. Die Stadtverwaltung hält die Bedenken für unbegründet und will bei der Elternversammlung darlegen, dass im Normalbetrieb keine Einsturzgefahr bestehe und die Sperrung bei einer bestimmten Schneelast eine reine Vorsichtsmaßnahme sei (die NWZ  berichtete). „Aus heutiger Sicht erscheint uns Eltern die Halle nicht sicher“, betont dagegen Astrid Wieland.

Was geschieht, wenn die Stadtverwaltung die Forderung der Eltern nicht erfüllt, ist noch offen. „Dann müssen wir über weitere Schritte nachdenken“, sagt die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende. Dass der Sportunterricht auf Dauer ausfällt, wäre jedenfalls nicht im Sinne der Mütter und Väter.

Wie berichtet, finden aufgrund des Elternboykotts seit Mitte Dezember keine Sportstunden mehr an der Grundschule FAH statt. Stattdessen gibt es Förderunterricht für die 150 Kinder.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2201
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.