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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Emotionen nicht zielführend

14.01.2016

Jade /Rastede Die nächste Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen und Umwelt der Gemeinde Jade wird am Dienstag, 19. Januar, um 18 Uhr im Walter-Spitta-Haus Jade, Kirchweg 5, eröffnet. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Beratung und Beschlussfassung über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 54 „Windpark Bollenhagen“. Und der umfasst die beiden Punkte Abwägungsbeschluss sowie Satzungsbeschluss zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes.

Das Thema Windenergie wird seit Jahren in der Gemeinde kontrovers diskutiert, und nach dem derzeitigen Stand der Dinge sollen in Bollenhagen acht Windenergieanlagen, die niedriger als 150 Meter sind, aufgestellt werden (die NWZ  berichtete).

Acht Anlagen geplant

In einem umfangreichen Schreiben an das zuständige Planungsbüro für die Projektierung des Bauvorhabens Windpark Bollenhagen hatte die Bürgerinitiative gegen Windpark Bollenhagen die Abwägungen zur offiziellen Bürgerbeteiligung stark bemängelt (NWZ  vom 4. Januar).

„Wir haben aus der Zeitung von diesem Brief erfahren. Er wurde uns erst später zugestellt“, sagte Bert Diekmann, Landschaftsarchitekt des Planungsbüros Diekmann und Mosebach, jetzt in einem Gespräch mit der NWZ  in Rastede. Zugleich räumte der Planer ein, dass der Brief im Büro mit großer Verwunderung und Befremden aufgenommen worden sei.

„Wir sind Planer und Dienstleister. Wir arbeiten sachlich und neutral. Emotionen sind bei der Planung eines solchen Projekts nicht zielführend“, betonte Mosebach.

In einem aktuellen Brief an die Gemeinde Jade weist er die Vorwürfe der Bürgerinitiative scharf zurück. „Bei allem Verständnis für (potenzielle) Betroffenheiten muss in aller Deutlichkeit darauf hingewiesen werden, dass die an Unverschämtheit grenzenden Unterstellungen (mangelnde Objektivität, Einflussnahme usw.) jeglicher Grundlage entbehren und die ungehörige Art und Weise, wie hier das Planungsbüro und auch die Gemeinde angesprochen werden, in höchstem Maße unsachlich und sogar ehrverletzend ist.“

Weiter heißt es in dem Brief: „Inwiefern ein solcher Versuch der Diskreditierung Konsequenzen in Form einer rechtlichen Würdigung erfährt, behält sich das Planungsbüro ausdrücklich vor.“

Keine Bedenken

Im Brief, der der NWZ  vorliegt, geht das Planungsbüro unter anderem auch auf die von der Bürgerinitiative geäußerten Bedenken zur Grundwasserabsenkung ein. Für das Bauleitplanverfahren habe die Untere Wasserbehörde des Landkreises unter anderem folgendes mitgeteilt: „Es bestehen daher aus wasserwirtschaftlicher und abwassertechnischer Sicht zum gegenwärtigen Verfahrensstand grundsätzlich keine Bedenken gegen das beantragte Vorhaben und zu den vorgelegten Planunterlagen.“


     www.gemeinde-jade.de 
Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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