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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Kommunalwahl: Ergebnis wird erst gegen 22 Uhr erwartet

09.09.2016

Stadland Schon seit Jahrzehnten geht die Beteiligung an Kommunalwahlen zurück. Doch diesmal gibt es in Stadland zumindest in einem Bereich einen gegenläufigen Trend: Die Zahl der Briefwähler liegt höher als vor fünf Jahren.

Höhere Wahlbeteiligung?

Exakt 711 Briefwähler waren es am frühen Donnerstagnachmittag. Bei der Wahl fünf Jahre zuvor waren es etwa zum gleichen Zeitpunkt nur 504 Briefwähler gewesen. Ob das ein Zeichen für eine insgesamt höhere Wahlbeteiligung ist, kann Merle Lienemann nicht abschätzen. „Vielleicht nutzen auch nur mehr Bürger das tolle Wetter für einen Wochenend-Ausflug“, sagt die Verwaltungsangestellte, die im Rathaus unter anderem auch für Wahlen zuständig ist.

Im Jahr 2011 betrug die Wahlbeteiligung 53,9 Prozent. Sieger war damals die CDU, die mit 39,9 Prozent ihre 8 von 20 Sitzen verteidigte. Den größten Sprung nach vorn machten die Grünen – von 8,3 auf 12,3 Prozent. Grund war die Fukushima-Katastrophe im März gewesen. Dennoch blieb diese Fraktion bei 2 Sitzen, knapp schrammte sie am dritten Sitz vorbei.

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Ein klares Minus fuhr die SPD ein, die von 43,0 auf 34,6 Prozent abstürzte und nur noch sieben Sitze eroberte – zwei weniger als 2006. Dafür verbesserte sich der SPD-Partner Wählergemeinschaft Pro Stadland (WPS) von 4,9 auf 8,3 Prozent und legte um einen auf zwei Sitze zu. Erstmals dabei: Die Linke mit 3,6 Prozent und einem Sitz, den Gerd Coldewey einnahm, aber 2015 an Rainer Frerichs abgab.

Zusammen mit Bürgermeister Boris Schierhold hatte Schwarz/Grün eine Mehrheit. Die zerbrach, als im September 2014 Klaus Rübesamen (SPD) zum neuen Bürgermeister gewählt wurde. Andrea Arens verließ die CDU-Fraktion und schloss sich als Unabhängige der neuen SPD/WPS-Mehrheit an. Doch damit soll nach dieser Wahl Schluss sein: Jetzt kandidiert die Schweierin auf der Liste der Grünen.

Wer in den neuen Gemeinderat einzieht, liegt in den Händen von 6291 Wählern – alle Deutschen und EU-Ausländer, die mindestens 16 Jahre alt sind und seit wenigstens drei Monaten in Stadland wohnen. An der gleichzeitig stattfindenden Kreistagswahl dürfen 6328 Stadlander teilnehmen – Deutsche und EU-Ausländer, die seit mindestens drei Monaten in der Wesermarsch leben.

Die Wahllokale öffnen von 8 bis 18 Uhr. Auch diesmal hat die Gemeinde elf Wahllokale eingerichtet: zwei in der Grundschule Rodenkirchen an der Schulstraße 14 und je eines in der Krippe Löwenzahn An den Buchen 3, im evangelischen Gemeindehaus Rodenkirchen an der Schulstraße 5, im Kindergarten Regenbogen an der Sportstraße 1, im Wohn- und Pflegezenrum Am Friesenhof 1, in Schwei in der Kindertagesstätte Lüttje Lüü an der Sportstraße 3 und in der Grundschule an der Schulstraße 13, in Seefeld im Dorfgemeinschaftshaus an der Hauptstraße 41 und in der Schule an der Schulstraße 13 sowie in Kleinensiel im Dorfgemeinschaftshaus am Birkenweg 20.

In der Hengsthalle

Auch diesmal präsentiert die Gemeinde die Ergebnisse öffentlich per Beamer, aber nicht in der Markthalle – dort findet die Naturheilkunde-Messe statt –, sondern ab 18 Uhr in der Hengsthalle. Weil aber zuerst die Kreistagswahlen ausgezählt werden, wird es dauern, bis Schnellmeldungen aus den Wahllokalen übertragen werden. Mit dem vorläufigen Ergebnis der Ratswahl rechnet Merle Lienemann erst gegen 22 Uhr.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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