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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Interview: Falscher Alarm und Kolonne zum Abschied

01.02.2011

FRAGE: Herr Jürschik. Am 1. Februar 1993 wurden sie Stadtbrandmeister von Elsfleth – nun haben sie auf den Tag genau 18 Jahre später dieses Amt abgegeben. Was war Ihre letzte Amtshandlung?.

JÜRSCHIK: (lacht) Ich habe mein Funkgerät abgegeben.

FRAGE: Was bei Polizisten die Dienstwaffe ist bei ihnen also das Funkgerät.

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JÜRSCHIK: Mein Nachfolger Jürgen Zech aus Sandfeld braucht als neuer Stadtbrandmeister natürlich dieses Funkgerät. Bei Einsätzen ist das enorm wichtig. Genauso wie die Alarmierungen, die ab jetzt direkt an ihn gehen.

FRAGE: Nach so einer langen Zeit im Amt ist es sicher nicht leicht, den Wechsel zu realisieren. Ist das schon gefühlsmäßig bei Ihnen angekommen?

JÜRSCHIK: Ehrlich gesagt wurde mir erst am Sonnabend klar, dass es jetzt vorbei ist. Die Kameraden haben mich ganz schön reingelegt. . . (lacht).

FRAGE: Und wie. . .?

JÜRSCHIK: Ich bekam eine Alarmierung auf mein Handy. „Starke Rauchentwicklung bei Hersemeyer“ (frühere Gaststätte, d. Red.). Daraufhin habe ich den Disponenten angerufen – er bestätigte den Fall und wollte die Ortswehr alarmieren.

FRAGE: Falscher Alarm?

JÜRSCHIK: Richtig. Als ich in Gellen eintraf, warteten dort die Kameraden mit den Einsatzfahrzeugen auf mich und lachten. Dann nahmen sie mich mit auf eine Abschieds-Tour durch alle sechs Orte. Alle Löschfahrzeuge fuhren in einer Kolonne durch das Stadtgebiet. An jedem Feuerwehrhaus wurden wir mit Getränken empfangen.

FRAGE: Wenn Sie jetzt zurückblicken: mit welchen Gefühlen sehen sie auf ihre Amtszeit?

JÜRSCHIK: Es war ganz klar eine persönliche Bereicherung für mich. Eigentlich habe ich nie eine leitende Funktion angestrebt. Man wurde zu Zurückhaltung erzogen. Ich habe viele interessante Jahre erlebt.

FRAGE: Was möchten Sie zum Schluss noch loswerden? Gibt es vielleicht auch Kritik?

JÜRSCHIK: Die Verordnungen und Anweisungen seitens Behörden machen der Feuerwehr das Leben nicht unbedingt leichter. Da gibt es Änderungsbedarf.

Felix Frerichs Nordenham / Redaktion Nordenham
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