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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

FDP will SPD-Mehrheit knacken

17.08.2011

LEMWERDER Alte Hasen, Neueinsteiger und einen hohen Frauenanteil auf der Liste – die FDP Lemwerder geht motiviert in den Wahlkampf.

„Wir wollen die Zahl unserer Mandate mindestens halten. Die absolute Mehrheit der SPD abzulösen ist unser Wunschziel“, sagte Vorsitzender Harald Schöne. Sinnvolle Anträge würden im Rat oft nur abgelehnt, weil sie von einer anderen Partei kämen, glaubt er. „Der alte Filz muss raus, nach so langer Zeit“, sagt auch Kandidatin Bianka Ludwig. Habe die SPD keine Mehrheit mehr, müsse sie sich im Rat kompromissbereiter zeigen als bisher.

In den sinkenden Umfragewerten der FDP bundesweit sieht Harald Schöne kein großes Problem. „Die Kommunalwahl ist eine Personenwahl. Das hat mit Parteipolitik nichts zu tun. Ich finde sowieso, dass Parteien im Rathaus nichts zu suchen haben.“

Für Lemwerder wünscht sich die FDP eine höhere Beteiligung der Bürger an politischen Prozessen. „Deshalb sind wir für ein Ratsinformationssystem im Internet“, erklärt Schöne. Dadurch werde auch weniger Papier verbraucht.

Den hohen Standard der Kinderbetreuung und schulischen Bildung will man bei der FDP erhalten und ausbauen. „Ich habe vielfach den Wunsch gehört, das Gymnasium in Lemwerder auch mit einer Oberstufe auszustatten“, berichtet Bianka Ludwig. Dafür will sie sich nun einsetzen. Ein weiteres wichtiges Thema sei die Beförderung der Berufsschüler. Diese soll bezuschusst werden. „Auch das ist für uns ein Thema“, so die Kandidatin.

Weiterhin will man sich bei den Liberalen in Lemwerder für die Umwandlung des Spielkreises Bardewisch zu einem Kindergarten stark machen. „Die Ortsteile von Lemwerder bekommen zu wenig Beachtung. Die Gesellschaft in den kleinen Orten muss zusammengehalten werden.“ Einsetzen will man sich außerdem für einen schnellen Lückenschluss der B 212 neu und die Schaffung von neuen Gewerbegebieten in Lemwerder. Einen Schwerpunkt der Aufgaben für die kommenden Jahre sehen die Liberalen in der Ortsentwicklung von Lemwerder. „Im Ortskern ist die Zeit stehengeblieben“, kritisiert Ludwig. „Grau und im 70er Jahre-Stil“ beschreibt sie ihren Eindruck. Für eine Verbesserung müsse man in Zukunft Geld investieren. „Die Anlieger müssen motiviert werden, sich an dem Prozess zu beteiligen.“ „Der Marktplatz ist sehr steril“, findet auch Kandidat Horst Friedrich. Er wünscht sich dort mehr Leben. Ein gutes Beispiel für eine gelungene Ortsentwicklung sei Hude.

Neu hat die FDP in Lemwerder nun eine Aufkleber-Aktion aufleben lassen: Mit „Tempo 30“-Schildern an Mülltonnen werden Autofahrer an das Tempolimit erinnert. Die Aufkleber sind über den Ortsverein zu erhalten.

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