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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Gesundheit: Gegen Lücken im Impfausweis

08.04.2015

Brake /Wesermarsch Masern, Kinderlähmung oder Hepatitis – gegen viele Krankheiten gibt es Impfungen. Um den momentanen Impfstatus bei Kindern festzustellen, wird ab Mitte April der Jugendärztliche Dienst (JÄD) vom Fachdienst Gesundheit des Landkreises Wesermarsch wieder seine jährliche Aktion in den fünften Schulklassen vornehmen. Hierbei können Eltern eine Kopie des Impfpasses ihres Kindes abgeben und somit den Impfstatus überprüfen lassen.

„Das ist als eine Art Beratung zu sehen. Zwingen können wir natürlich niemanden“, sagt Dörte Schlehr vom Fachdienst Gesundheit. Bei Kindern in dem Alter sei eine Überprüfung des Impfstatus besonders wichtig. Dann stehen nämlich die notwendigen Auffrischimpfungen an. Nach der grundsätzlich in der Säuglings- und Kleinkinderzeit erfolgten Grundimmunisierung seien diese sehr wichtig.

Da Kinder dieser Altersklasse aber nur noch relativ selten zu einem Hausarzt gingen, bestehe die Gefahr, dass bei vielen Kindern der Impfschutz verloren geht.

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Der Jugendärztliche Dienst wertet deshalb die Impfpässe aus und gibt sie über die Schulen mit einer Information für die Eltern über den aktuellen Impfstatus zurück. Sollte der Impfschutz nicht ausreichend sein, erhalten die Eltern zusätzlich einen Vordruck mit der Bitte, diesen ihrem Haus- oder Kinderarzt vorzulegen, damit dieser die fehlenden Impfungen nachholen kann. Der Arzt vermerkt die Impfung auf dem Vordruck und die Eltern können diesen anschließend als Rückmeldung an den Jugendärztlichen Dienst zurücksenden.

Eine hohe Durchimpfungsrate sei für den Erhalt der Gesundheit der Kinder unerlässlich, teilt der Landkreis mit. Nur wenn mehr als 90 Prozent der Bevölkerung gegen eine Infektionskrankheit geimpft sind, könne der Ausbruch einer Epidemie vermieden werden.

Auch der Braker Allgemeinmediziner Mohammed-Akbar Dadfar sieht eine Notwendigkeit vor allem vor Grundimpfungen. Darunter fallen unter anderem Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Kinderlähmung. „Bei der Ständigen Impfkommission kann man sich informieren. Natürlich sollte man auch seinen Hausarzt bei Fragen kontaktieren.“ Somit könne auch der Angst vor Impfschäden vorgebeugt werden, so der Arzt.

In seiner Praxis werde am häufigsten gegen Grippe geimpft. „Aber auch bei den anderen Impfungen ist die Nachfrage größer geworden. Das hängt sicherlich mit dem Ausbruch der Masern in diesem Jahr zusammen“, so Mohammed-Akbar Dadfar. Dennoch gebe es immer Patienten mit Impflücken.

Bei den 2014 vom Jugendärztlichen Dienst ausgewerteten Impfausweisen lag die Durchimpfungsquote zwar bei 95 Prozent. „Doch nur insgesamt knapp 60 Prozent der Eltern gaben einen Impfpass bei uns ab“, berichtet Dörte Schlehr. Der Fachdienst Gesundheit des Landkreises Wesermarsch bittet deshalb alle Eltern von Kindern der fünften Klassen, den Impfausweis beziehungsweise eine Kopie zur Erhebung des Impfstatus dem Jugendärztlichen Dienst zur Verfügung zu stellen. Weitere Informationen zu der Aktion erteilt Dörte Schlehr unter Telefon   04401/927519 oder doerte.schlehr@lkbra.de.


Mehr Infos unter   www.rki.de 
Ann-Christin Scharf Volontärin / NWZ-Redaktion
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