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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Zuwässerung: Grüne sehen Verbände am Zug

23.07.2013

Nordenham /Rodenkirchen Die Verbände seien jetzt gefordert, damit der zurzeit von der neuen SPD/Grünen-Landesregierung auf Eis gelegte Generalplan Wesermarsch doch noch umgesetzt werden kann. Der Entwässerungsverband Butjadingen, die Stadlander Sielacht, die Braker Sielacht und der Planungsverband Wesermarsch müssten überzeugende Vorschläge machen, wie statt eines großen neuen Kanals vorhandene Gewässer genutzt werden können, um so den vorgegebenen Kostenrahmen von 50 Millionen Euro einhalten oder minimieren zu können.

Das hat Hans-Otto Meyer-Ott, einer der beiden Vorstandssprecher des Ortsverbandes mittlere Wesermarsch der Grünen, in einem Gespräch mit der NWZ  betont. Anlass: der bevorstehende Besuch des grünen Umweltministers Stefan Wenzel.

Wie mehrfach berichtet, soll mit dem Generalplan ein neues System der Zu- und Entwässerung in der mittleren und nördlichen Wesermarsch geschaffen werden. Damit soll der Versalzung des aus der Weser zugewässerten Wassers nachhaltig Paroli geboten werden.

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Gespräch mit Minister

„Die Verbandsvertreter haben am Mittwoch in Rodenkirchen erstmals die Möglichkeit, direkt mit Minister Stefan Wenzel zu sprechen“, sagt Hans-Otto Meyer-Ott. Die Realisierungschancen des Generalplans hingen relativ stark davon ab, ob eine Minimierung der Kosten erreicht werden kann.

Wie die NWZ  berichtete, haben der Vorsteher des Planungsverbandes, Burchard Wulff, und Geschäftsführer Rüdiger Wilken Anfang Juni während eines Gesprächs im Umweltministerium in Hannover bereits entsprechende eigene planerische Ansätze vorgetragen. So schlägt der Planungsverband vor, statt eines sehr teuren komplett neuen Kanals eine Wasserachse zu schaffen, die vorhandene Gewässer einbezieht. Dafür seien aber noch hydraulische Berechnungen nötig.

Dazu Hans-Otto Meyer-Ott auf Nachfrage der NWZ : Das sei ein Gespräch auf Fachebene im Ministerium gewesen. Jetzt hätten die Verbände die Möglichkeit, darüber mit dem Minister direkt zu reden.

Die Grünen in der Wesermarsch befürworten den Generalplan. Hans-Otto Meyer-Ott: „Das Projekt ist nach wie vor absolut notwendig.“ Insoweit stimmt er auch den Einschätzungen des Vorstehers des Entwässerungsverbandes Butjadingen, Jan Dunkhase, zu. Dieser hatte vor einer Woche gegenüber der NWZ  betont: „Der Generalplan ist dringender denn je.“ Nicht zuletzt auch für die Gewässerökologie sei die Zuwässerung salzarmen Wassers unverzichtbar. Daher hoffe er, so Jan Dunkhase, auf das Engagement des neuen grünen Umweltministers Stefan Wenzel.

„Die Idee für ein neues System der Zuwässerung kam vor sieben Jahren von uns Grünen“, sagt Hans-Otto Meyer-Ott. Er verweist auf die Stellungnahme des Ortsverbandes mittlere Wesermarsch vom 11. August 2006 gegen die damals geplante Weservertiefung.

Artenschutz

Darin heißt es, dass die zunehmende Versalzung weder für die Landwirtschaft – insbesondere wegen der nötigen Viehtränke – noch für den Naturschutz – insbesondere wegen Auswirkungen auf Artenzusammensetzung und EU-Wasserrahmenrichtlinie – hinnehmbar sei.

Wörtlich heißt es in der Stellungnahme von 2006 weiter: „Es wird gefordert, die Sieleinlässe Butjenter Zu- und Entwässerungskanal (versorgt Butjadingen) und Strohauser Tief (versorgt Stadland) wegen nicht hinnehmbarer Salzbelastung durch eine salzwasserfreie Zuleitung aus dem Bereich zwischen Brake und Elsfleth... zu versorgen.“

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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