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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Feuerwehrausschuss: Guter Schutz wichtiger als gleiches Aussehen

08.04.2016

Stadland Ehrenamtlich tätige Brandretter dürfen nur mit gut schützender Einsatzkleidung ins Feuer geschickt werden. Darüber war sich am Dienstagabend der in Seefeld tagende Feuerwehrausschuss des Gemeinderates einig.

Bei dieser bestmöglichen Kleidung handelt es sich um die Einsatzkleidung in Gold, die, wie der Name schon andeutet, teurer ist als die bisher verwendete Kleidung in Blau. Der zuständige Fachbereichsleiter Hannes Miek hatte in der Vorlage für den Antrag auf 12 neue Feuerwehr-Uniformen die Nachteile der Gold-Kleidung und die Vorteile der blauen Kleidung aufgeführt. Ein Argument: Weil der komplette Austausch zehn Jahre dauern wird, trete die Feuerwehr so lange in nicht einheitlicher Einsatzkleidung auf.

Gemeindebrandmeister Jörg Wiggers distanzierte sich höflich im Ton, aber klar in der Sache von dieser Bewertung der Verwaltung. Bürgermeister Klaus Rübesamen sprang seinem Fachbereichsleiter nicht bei.

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Die ersten 20 Exemplare der neuen Kleidung waren im vergangenen Jahr zum Test angeschafft worden und erhalten von den Feuerwehrleuten sehr gute Noten. So verwies Lars Stratmann, der stellvertretende Ortsbrandmeister von Rodenkirchen, auf den deutlich besseren Hitzeschutz der Gold-Kleidung aus dem Hause Viking. 

Zur Finanzierung beantragte Jörg Wiggers, den Etat der Kleiderkammer der Stadlander Feuerwehren um 8000 auf 13 000 Euro zu erhöhen. Das versetzt die Feuerwehr in die Lage, die Kleidung anzuschaffen, ohne die Anschaffung ausschreiben zu müssen. Diesem Antrag folgte der Ausschuss einstimmig. SPD-Fraktionschef Siegmar Wollgam hatte vor einer Pflicht zur Ausschreibung gewarnt. CDU-Fraktionschef Günter Busch sprach die Hoffnung aus, dass die alte Kleidung so lange hält, bis innerhalb von zehn Jahren alle Uniformen ausgetauscht sind.

Derzeit zählen die fünf Stadlander Wehren 166 Aktive, sagte Jörg Wiggers in seinem Bericht. Die Zahl der Jugendfeuerwehrleute sei um 9 auf 44 gesunken – auch wegen Übertritten in die aktive Wehr. 2015 rückten die Brandschützer zu 8 Bränden und 38 Hilfeleistungen aus. 16 Einsätze waren auf blinden oder böswillig ausgelösten Alarm zurückzuführen.

Wie Jörg Wiggers mitteilte, ist die vom Rat beschlossene Auflösung der Ortswehr Strohauser Plate noch nicht vollzogen. Der Antrag liege bei der Kreisverwaltung.

Zu Beginn der Sitzung verpflichtete Bürgermeister Klaus Rübesamen Henning Belitz als neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister von Seefeld. Er tritt, wie berichtet, die Nachfolge von Eric Ripp- hoff an, der auf eine Wiederwahl verzichtet hatte.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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