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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Hausarztmangel: Nächster Schritt zum Regionalen Versorgungszentrum in Nordenham

12.05.2021

Nordenham Nach dem Landkreis Wesermarsch hat jetzt auch die Stadt Nordenham der Gründung einer Gesellschaft zugestimmt, die das Regionale Versorgungszentrum (RVZ) betreiben soll. Der Stadtrat ist einer entsprechenden Empfehlung der Verwaltung gefolgt und hat mit einem Mehrheitsbeschluss festgelegt, dass die medizinische Einrichtung die Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) bekommen soll.

Mehrheitsbeschluss

Die Fraktionen von CDU und FDP sowie die Linken-Ratsfrau Astrid Ammermann lehnten den Vertragsentwurf ab, weil sie den geplanten Standort des Versorgungszentrums an der Ilsestraße nicht für geeignet halten. Eine Mehrheit aus SPD, Grünen und WIN stimmte mit Ja.

Mit ihren Beschlüssen zur Gesellschaftsgründung haben Kreistag und Stadtrat einen weiteren wichtigen Schritt zum Aufbau des RVZ vollzogen. Bei der Auswahl der Rechtsform ließen sich Landkreis und Stadt von dem Unternehmen Dostal & Partner beraten. Die Beratungskosten übernimmt zu 95 Prozent das Land Niedersachsen; die restlichen 5 Prozent teilen sich Kreis und Stadt. Vor allem die Möglichkeit, private Dritte an der Gesellschaft beteiligen zu können, sprach letztlich für die Rechtsform einer gGmbH.

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Kernelement der neuen Einrichtung, die Anfang 2022 den Betrieb aufnehmen soll, ist ein kommunales Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) mit hausärztlichen Angeboten. Die Betreibergesellschaft bekommt daher den Namen „Medizinisches Versorgungszentrum Wesermarsch-Nord GmbH“ mit Sitz in Nordenham.

Modellprojekt

Gesellschafter sind zu gleichen Teilen der Landkreis Wesermarsch und die Stadt Nordenham. Das Stammkapital beträgt 25 000 Euro. Beide Kommunen steuern aus ihren Haushalten Zuschüsse in Höhe von jeweils 25 200 Euro (2021), 46 500 Euro (2022) und 36 700 Euro (2023) bei. Weil es sich bei dem Versorgungszentrum um ein Modellprojekt des Landes Niedersachsen fließen erhebliche Fördergelder aus Hannover. Das Landesministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung hat dafür 1,18 Millionen Euro bewilligt.

In einem Grundsatzbeschluss hat der Stadtrat im Dezember vergangenen Jahres den Standort an der Ilsestraße festgelegt. Die Gemeinnützige Nordenhamer Siedlungsgesellschaft hat dort das ehemalige Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt erworben. Diese Immobilie vermietet die GNSG künftig an das Versorgungszentrum.

Im RVZ sollen nicht nur Hausarztpraxen angesiedelt werden. Sondern darüber hinaus ist vorgesehen, in dem Gebäude einen Senioren- und Pflegestützpunkt, eine Betreuungsstelle und eine Hebammenpraxis einzurichten. Zudem soll der Sozialpsychiatrischen Dienst dort Räumlichkeiten erhalten.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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