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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Wesermarsch-Krankenhaus: Helios antwortet – ein bisschen

27.03.2014

Schleswig /Nordenham Das Warten ist beendet: Die Bürgerinitiative „Die Wesermarsch-Klinik muss in Nordenham bleiben“ hat jetzt eine Antwort auf die Übersendung von annähernd 11 000 Unterschriften aus der Bevölkerung bekommen. Die Unterschriften-Listen für die Vollendung des Klinikbaus in Esenshamm hatte die Initiative Anfang Februar an den Chef der Helios-Klinikgruppe, Dr. Francesco De Meo geschickt. Geantwortet hat jetzt aber nicht Francesco De Meo, sondern der für Nordenham zuständige Regionalgeschäftsführer Dr. Jan Leister, der seinen Dienstsitz zurzeit in der Helios-Fachklinik in Schleswig hat.

Helios ist – wie berichtet – seit 28. Februar Eigentümer sowohl der Wesermarsch-Klinik in Nordenham als auch des Rohbaus in Esenshamm.

Regionalgeschäftsführer Jan Leister dankt in seinem Schreiben der Bürgerinitiative für die Zusendung der Unterschriften und schreibt: „Die beeindruckende Zahl der Unterschriften signalisiert den großen Rückhalt der Bevölkerung für die Wesermarschklinik Nordenham. Dies lässt hoffen, dass sich dieser Rückhalt auch im Patientenzulauf widerspiegeln wird und man bereit ist, den Standort gemeinsam voranzubringen. Das werden wir bei unseren Entscheidungen berücksichtigen.“

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„Wichtiges Anliegen“

Auch dem Helios-Konzern sei, so Jan Leister, die wohnortnahe, qualitativ hochwertige medizinische Versorgung der Menschen in der nördlichen Wesermarsch ein wichtiges Anliegen.

Laut Regionalgeschäftsführer verschafft sich Helios zurzeit „einen umfassenden Überblick über die Gegebenheiten und Möglichkeiten“. Dazu stehe Helios mit allen Entscheidungsträgern im Landkreis sowie auch im Land „in offenen und konstruktiven Gesprächen“. Diesen Gesprächen solle nicht vorgegriffen werden. Daher bitte Helios um Verständnis, zurzeit noch keine weiteren Aussagen treffen zu können.

->  Die Bürgerinitiative hat dieses am Dienstag erhaltene Schreiben „nicht euphorisch, aber positiv aufgenommen“, sagte 1. stellvertretender Vorsitzender Manfred Heinen am Mittwoch auf Anfrage der NWZ . „Wir hatten nicht erwartet, jetzt schon Klartext von Helios zu bekommen. Helios trifft noch keine klaren Aussagen, macht aber deutlich, dass die Signale aus der Bevölkerung der nördlichen Wesermarsch aufgenommen werden.“

Die Bürgerinitiative setze bereits seit Monaten darauf, dass die Bevölkerung durch Nutzung der medizinischen Angebote der Wesermarsch-Klinik den Standort Nordenham stärkt. Aus dem Schreiben gehe klar hervor, dass Helios diesen Rückhalt durch Patientenzulauf erwartet.

Gespräch mit Initiative

Das Angebot des Regionalgeschäftsführers zu einem Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden Helmut Dietrich und dem 2. Vorsitzenden Manfred Heinen möchte die Bürgerinitiative gerne annehmen. Manfred Heinen: „Wir möchten deutlich machen, dass die Unternehmensphilosophie von Helios auch mit dem zusammenpasst, was wir für Nordenham erhoffen: Dass Helios zu visionären Entscheidungen bereit ist und daher zur nachhaltigen Stärkung des Standortes Nordenham nicht kleckert, sondern klotzt.“

Bedauerlich sei allerdings, so Manfred Heinen, dass Helios-Chef Francesco De Meo nicht persönlich auf die Zusendungen der Unterschriften-Listen geantwortet hat. Die Bürgerinitiative habe jedoch Verständnis dafür, dass der Konzern-Chef über seine Mitarbeiter, die vor Ort in der Verantwortung stehen, habe antworten lassen. „Es geht uns darum, in der Sache voranzukommen“, unterstreicht Manfred Heinen.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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