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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Energiewende: „Grüner Wasserstoff ist ein unverzichtbarer Baustein“

12.05.2021

Huntorf /Oldenburg Die EWE und Uniper wollen das Druckluftkraftwerk in Huntorf zu einem Wasserstoffhub (Knotenpunkt für die Verteilung von Wasserstoff) umrüsten.

Dies hat nun auch das Interesse der Bundespolitik geweckt: Am Montag machte sich der Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Kaufmann, der Innovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“ beim Bundesministerium für Bildung und Forschung ist, in Huntorf ein Bild von den Plänen beider Unternehmen.

Besuch vor Ort

Stefan Kaufmann folgte der Einladung von Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler, um ausgesuchte Standorte in Niedersachsen im Bereich Erzeugung und Speicherung von grünem Wasserstoff zu besichtigen. EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler und der Chief Operating Officer (COO) von Uniper, David Bryson, erläuterten den beiden Politikern in Huntorf ihre Pläne.

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Kaufmann ist zuversichtlich: „Grüner Wasserstoff ist der Gamechanger für eine klimafreundliche Energieversorgung von morgen. Deutschland bietet sich die einmalige Möglichkeit, zum Vordenker und Vorreiter für Lösungen rund um Grünen Wasserstoff zu werden. Wir können zum weltweiten Technologieausstatter werden. Dafür müssen wir das enorme Wissen aus der Wissenschaft jetzt schnell in die Praxis bringen. Das macht Projekte wie das in Huntorf so wichtig“, betonte Stefan Kaufmann.

Der Wasserstoffhub zeige, das Grüner Wasserstoff „machbar“ sei und die Wertschöpfungsketten funktionieren, sagte Stefan Kaufmann. „Dafür sorgt die exzellente Expertise und Innovationskraft der beteiligten Partner. So geht Energiewende!“, lobte der Politiker.

„Grüner Wasserstoff ist ein unverzichtbarer Baustein für die Energiewende. Deshalb fördern wir niedersachsenweit fünf innovative Forschungsprojekte mit insgesamt sechs Millionen Euro“, sagte auch der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. Er berichtete, dass in Huntorf das DLR Institut für vernetzte Energiesysteme und die TU Clausthal anhand des Druckluftspeicherkraftwerks jetzt das Potenzial der Nutzung von grünem Wasserstoff in thermischen Prozessen untersuchen.

Ein Verteilerpunkt

EWE und Uniper planen in Huntorf mittels erneuerbarer Energie (Windstrom) Wasserstoff zu erzeugen, ihn dort zu speichern und Transportmöglichkeiten zu schaffen, um ihn der Industrie und dem Mobilitätssektor zur Verfügung zu stellen.

Einen entsprechenden Vertrag haben beide Unternehmen bereits unterzeichnet. Die Kooperation der beiden Unternehmen erfolgt unter dem Namen CHESS (Compressed Hydrogen Energy Storage Solution).

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