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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

„Edenbüttel II hat hohe Priorität“

05.01.2019
Frage: In Lemwerder muss noch über den endgültigen Standort der Grundschule entschieden werden. Welche Möglichkeiten gibt es, bei welcher Lösung überwiegen für Sie die Vorteile?
Neuke: Bevor es zu einer Entscheidung über die Standortfrage kommen kann, muss zunächst die Ausrichtung der Bildung und Betreuung im Grundschulalter für die nächsten Jahre festgelegt werden. Der dazu gebildete Arbeitskreis hat seine Arbeit aufgenommen und angekündigt, eine Empfehlung bis Mitte 2019 abzugeben. Danach sind die Anforderungen an Räume und Ausstattungen festzulegen. Erst wenn alle Informationen vorliegen kommt es zur Entscheidung über die Standortfrage. Und dann können auch erst die Vor- und Nachteile verglichen werden.
Frage: Auch beim Thema Kinderbetreuung ist viel in Bewegung. Wie stellt sich Lemwerder auf die steigenden Anmeldungen in den Kindertagesstätten ein?
Neuke: Die Gemeinde hat schon immer die Angebotsvielfalt gesichert und kann daher auch heute den Rechtsanspruch im Kindergartenalter erfüllen. Dabei gelingt es nicht immer, die Wunscheinrichtung zu ermöglichen. Durch die Umwandlung des Spielkreises in Bardewisch in einen Kindergarten werden ab 1. Februar 2019 auch hier zusätzliche Plätze, auch für unter Dreijährige, geschaffen.
Im Krippenalter ist dringend der Neubau erforderlich um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Da die betroffenen Familien aber eine Sicherheit benötigen wird für den Übergang ab 1. Februar eine kommunale Großtagespflege eingerichtet. Damit kann allen Kindern auf der Warteliste ein Platz angeboten werden.

Die Bürgermeisterin

Regina Neuke (parteilos) ist seit dem 1. April 2013 Bürgermeisterin der Gemeinde Lemwerder. Die heute 46-Jährige gewann die vorgezogene Wahl seinerzeit gegen Harald Schöne (FDP) deutlich mit fast 64 Prozent und trat für zunächst acht Jahre die Nachfolge von Hans-Joachim Beckmann an. Zuvor war Neuke Kämmerin der Gemeinde.

Frage: Der Großbrand bei Lürssen war ein großes Thema im vergangenen Jahr. Haben das Ereignis und die damit für Lürssen einhergehenden Verluste Auswirkungen auf den Haushalt in Lemwerder?
Neuke: In Abstimmung mit dem Unternehmen wurden die Vorauszahlungen 2018 zunächst angepasst. Ich gehe davon aus, dass erst im Laufe des Jahres 2019 nähere Informationen vorliegen werden.
Frage: Welche anderen Themen haben Sie sich für das neue Jahr vorgenommen? Was ist Ihnen besonders wichtig?
Neuke: Die Erschließung des Gewerbegebietes Edenbüttel II hat, neben den schon erwähnten Themen, eine hohe Priorität. Hier warten Unternehmen bereits auf die Möglichkeit zur Erweiterung.
Die Eschhofsiedlung bleibt auch in 2019 und darüber hinaus ein wichtiges Thema. Hier entsteht durch die Sanierung moderner und bezahlbarer Wohnraum in einem besonderen Quartier. Das finde ich für die kommunale Entwicklung wichtig. In 2019 muss auch eine Entscheidung über die nächsten Planungen von Baugrundstücken für Einfamilienhäuser gefällt werden.
Mir persönlich ist auch das Thema „Beteiligung“ weiterhin wichtig. In vielen Bereichen gehen wir neue Wege wie im Arbeitskreis Bildung und Betreuung, in Öffentlichkeitsveranstaltungen, im Anliegerbeirat Eschhof. In 2019 soll dies verstetigt und fortgesetzt werden.
Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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