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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Landtagswahl: „Direkter Draht nach Hannover wichtig“

17.10.2017

Jade /Ovelgönne „Das ist ein grandioses Ergebnis. Wir befinden uns noch im Freudentaumel.“ Moritz Bischoff, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Jade, hat auch am Tag nach der Wahl beste Laune. In der Gemeinde Jade hat die SPD mit der CDU gleichgezogen. Das Verrückte: CDU und SPD kommen auf jeweils 1036 Zweitsimmen.

„Der klare Sieg für Olaf Lies spricht für sich. Ich bin froh, dass wir so einen direkten Kontakt nach Hannover haben. Lies hat schon viel für unsere Region erreicht“, sagt Bischoff. Er hofft, dass die FDP sich bald aus dem Wahlkampfmodus verabschiedet und eine Ampel-Koalition nicht kategorisch ausschließt.

Nicht ganz so gut gelaunt wie Bischoff gibt sich am Montagvormittag Knut Brammer. Erst ist als 1. Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Jade frisch im Amt bestätigt worden. „Wir haben uns den Ausgang natürlich etwas anders vorgestellt. Jetzt läuft alles auf eine Große Koalition hinaus“, sagt er im Gespräch mit der NWZ.

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Der CDU-Kandidat Jens Damm habe im Wahlkreis 70 bravourös gekämpft, doch sei er gegen Olaf Lies, der über einen Ministerbonus verfüge und auch sonst sehr gut rüberkomme, ohne Chance geblieben.

Scharfe Kritik übt Brammer am Wahlkreiszuschnitt. „Ein Wahlkreis Wesermarsch ohne Jade, aber mit Rastede – das macht doch keinen Sinn. Da kann man Lemwerder ja auch gleich Delmenhorst zuschlagen“, sagt Brammer. „Ich hoffe, dass dieser Irrsinn bald beendet wird“, betont er.

Der Ovelgönner SPD-Ortsvorsitzende Alfred Schäfftlein freut sich ganz besonders über den Sieg von Karin Logemann. „Sie war immer vor Ort und ansprechbar. Sie hat einen engagierten Wahlkampf geführt und das Direktmandat verdient gewonnen“, sagt der Mann, der zum Zeitpunkt des Interviews in Frieschenmoor Plakate abnimmt. Aus seiner Sicht sollte man in Hannover zunächst die Ampel versuchen. „Ich fände eine Ampel besser als eine Große Koalition“, sagt Schäfftlein.

Carsten Osterloh, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Ovelgönne ist mit dem Landesergebnis nicht zufrieden. „Prickelnd ist das wirklich nicht“. Aber mit dem Gemeindeergebnis kann er leben. „Björn Thümler hat in Ovelgönne klar die Nase vorn. Natürlich hatte ich gedacht, dass er das Direktmandat holt. Wir sind weiter stärkste Kraft in Ovelgönne, haben hier also einen guten Wahlkampf hingelegt“, sagt er. Osterloh geht davon aus, dass die Regierungsbildung in Hannover schwierig wird.

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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