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Auto fährt in Menschenmenge bei  Rosenmontagsumzug
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Aktualisiert vor 4 Minuten.

Entwicklungen Im Liveblog
Auto fährt in Menschenmenge bei Rosenmontagsumzug

NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Jan Dunkhase macht keine halben Sachen

24.04.2014

Nordenham „Jan macht keine halben Sachen und er denkt immer an die Kosten.“ Auch sei er „ein Mann frohen Mutes“, der auf andere Menschen zugeht und auf diese Weise manche zunächst umstrittenen Probleme im Einvernehmen erfolgreich regeln könne.

Mit diesen Worten hat Dieter Hülstede (50), neuer Vorsteher des Entwässerungsverbandes Butjadingen, am Mittwoch im Restaurant Weserterrassen während einer Verabschiedungsfeier den Einsatz seines Amtsvorgängers Jan Dunkhase (72) gewürdigt. Zugleich dankte Dieter Hülstede Ehefrau Trieneke Dunkhase für die Unterstützung.

Jan Dunkhase hat vom 1. April 2002 bis zum 31. März dieses Jahres die Geschicke des Entwässerungsverbandes geleitet. Er habe den Verband bestens vorangebracht, betonte Nachfolger Dieter Hülstede und fügte hinzu: „Besser kann man es nicht machen.“

Große Baustellen

Während seiner zwölf Jahre an der Verbandsspitze hat sich Jan Dunkhase laut Dieter Hülstede auch an große Baustellen herangetraut und für ihre kostengünstige Abwicklung gesorgt. So sind Verbandsbrücken saniert und teilweise an die Stadt Nordenham und die Gemeinde Butjadingen übertragen worden. Fernwirktechnik zur automatisierten Steuerung der Schöpf- und Sielbauwerke ist eingeführt worden.

Fast alle Schöpfwerke sind elektrifiziert worden. Der Verband hat das ehemalige Milchsammellager in Stollhamm erworben und dort einen neuen Bauhof eingerichtet. Die Mitgliedsbeiträge sind moderat gehalten worden.

Shantychor überrascht bei Verabschiedungsfeier

Der Entwässerungsverband Butjadingen ist zuständig für die Zu- und Entwässerung in Nordenham, Butjadingen und Seefeld.

Das Verbandsgebiet umfasst 23 000 Hektar, davon etwa 18 000 Hektar landwirtschaftliche Flächen. Kraft Gesetzes sind alle etwa 12 500 Land- und Grundstückseigentümer Verbandsmitglieder.

Jan Dunkhase war 43 Jahre ehrenamtlich im Entwässerungsverband Butjadingen tätig. 1971 war er erstmals in den Verbandsausschuss gewählt worden. Ab April 1992 gehörte er dem Vorstand an. Von Februar 2000 bis März 2002 war er Vize-Verbandsvorsteher. 2002 ist er erstmals zum Verbandsvorsteher gewählt worden. Zum 31. März dieses Jahres trat er zurück.

Von Januar 2010 bis Ende 2012 war Jan Dunkhase zudem Vorsitzender des Kreisverbandes der Wasser- und Bodenverbände in der Wesermarsch.

Ehrenamtlich engagiert er sich weiterhin im Vorstand des II. Oldenburgischen Deichbandes. Zudem ist er im Klootschießer- und Boßelverein Burhave, im Förderverein Langwarder Groden und im Shantychor Butjenter Blinkfüer aktiv. Der Shantychor stieß am Mittwoch als Überraschungsgast zur Verabschiedungsfeier hinzu – zur großen Freude von Jan Dunkhase.

Jan Dunkhase sei konsequent geblieben, erinnerte sein Nachfolger daran, dass Jan Dunkhase bei der regulären Wahl vor zwei Jahren erklärt habe, nicht eine weitere volle fünfjährige Amtszeit ausschöpfen, sondern aus Altersgründen im Frühjahr 2014 zurücktreten zu wollen. Der Verbandsausschuss hatte Jan Dunkhase damals gebeten, zumindest für zwei Jahre weiterzumachen, weil niemand sich besser in den schwierigen Problemlagen der Weservertiefung und der zunehmenden Versalzung des aus der Weser zugewässerten Süßwassers auskenne.

Jan Dunkhase habe auch in Sachen Weservertiefung und Versalzung mehr für den Verband getan, als viele sich vorstellen könnten, sagte am Mittwoch Nachfolger Dieter Hülstede.

Mit Humor, guter Laune und Respekt vor Andersdenkenden habe Jan Dunkhase bei vielen Diskussionen für gute Ergebnisse gesorgt, sagte Dirk Harms-Hermann, Vorsitzender des Kreisverbandes der Wasser- und Bodenverbände.

Für engagierte Mitarbeit in der Interessengemeinschaft der Deich- und Sielverbände Weser-Ems dankte Vorsitzender Klaus Jensen aus Horumersiel. Butjadingens Bürgermeistermeister Rolf Blumenberg bezeichnete ähnlich wie Dieter Hülstede die zwölfjährige Amtszeit von Jan Dunkhase als Glücksfall für die Wasserwirtschaft und dankte auch im Namen der Stadt Nordenham und der Gemeinde Stadland.

Jan Dunkhase sei zudem, so Rolf Blumenberg, wegen seines weiteren ehrenamtlichen Engagements ein Glücksfall für die Gesellschaft insgesamt und ein Vorbild.

„Tüchtig übertrieben“

„Ihr habt tüchtig übertrieben“, dankte Jan Dunkhase den Rednern. „Ich bin eigentlich ein Teamworker“, fügte er hinzu und dankte allen Mitarbeitern für „wunderbare Zusammenarbeit.“ Er lobte Nachfolger Dieter Hülstede als „absolut erste Wahl“.

Als Geschenke erhielt Jan Dunkhase vom Verband und seinen Mitarbeitern einen Reisegutschein, eine Fotosammlung mit bewegenden Momenten seiner zwölfjährigen Amtszeit sowie ein kleines Wasserregulierungsbauwerk für seinen Garten mit der Aufschrift „Dunkhasen-Verlat“.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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