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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Bundestagswahl: Kandidaten-Suche mit Hindernissen

22.12.2016

Atens Bei der Suche nach Kandidaten für die Bundestagswahl im Herbst 2017 tun sich die Linken im Wahlkreis Wesermarsch/Delmenhorst/Oldenburg-Land schwer. In den Partei-Kreisverbänden Delmenhorst und Oldenburg-Land ist offensichtlich bislang kein Bewerber in Sicht. Der Kreisverband Wesermarsch nahm während einer Mitgliederversammlung am Montagabend in der Gaststätte Bauernstube in Atens per Mehrheitsbeschluss die Kandidaten-Frage von der Tagesordnung.

Sie sah die „Vorstellung der Kandidaten“ und die „Wahl des Wesermarsch-Kandidaten für die Direktkandidatur zum Bundestag“ vor. Daraus wurde aber nichts. Auf Antrag von drei Mitgliedern, den zwei weitere Versammlungsteilnehmer unterstützten, wurde bei drei Enthaltungen entschieden, über die Kandidatenfrage weder zu diskutieren noch gar eine Entscheidung zu treffen.

Kreisvorstandsmitglied Marco Schellstede sowie die beiden Nordenhamer Parteimitglieder Albert Mumme und Dietmar Lange begründeten ihren Antrag damit, dass die Aufstellung des Kandidaten die Aufgabe allein einer gemeinsamen Wahlkreisversammlung der drei beteiligten Kreisverbände sei. Dort müsse jedes Mitglied die Gelegenheit haben, sich als Kandidat zu bewerben. Eine Vorentscheidung in den Kreisverbänden dürfe es nicht geben.

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Es gehe gar nicht um eine Vorentscheidung, sondern um eine Empfehlung des Kreisverbandes für einen Kandidaten, was auch legitim sei, rechtfertigten Thomas Bartsch, Mitglied des erweiterten Landesvorstands, und Leon Weiß, Vorstandsmitglied der Nordenhamer Linken, die Tagesordnung, jedoch ohne Erfolg.

Wann und wo die Wahlkreiskonferenz der drei Kreisverbände stattfindet, steht noch nicht fest. Es werde in der Wesermarsch sein, so die Auskunft von Thomas Bartsch, der die Versammlung organisieren wird.

Vorher, am 9. Januar, soll es eine Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Wesermarsch geben. In der werde die Kandidaten-Frage erneut auf der Tagesordnung stehen, dann auch erörtert und mit einer nicht bindenden Empfehlung abgeschlossen, so Thomas Bartsch.

Er selbst werde nicht wieder als Kandidat – bei der Bundestagswal 2013 erhielt er 4,5 Prozent der Erststimmen – antreten, sagte Thomas Bartsch auf Nachfrage der NWZ. Er geht aber davon aus, dass es einen Bewerber aus der Wesermarsch gaben wird.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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