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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Engagement: Kein Job für Einzelkämpfer

05.02.2015

Berne Gemeindebrandmeister zu sein ist keine Aufgabe für Einzelkämpfer. „Viel zu sehr hat dafür in den letzten 25 Jahren die Bürokratie zugenommen“, ist die Erfahrung des Berner Amtsinhabers Klaus Niekamp. Sehr wichtig ist sei es darum für diese ehrenamtlichen Feuerwehrvertreter, einen verlässlichen Stellvertreter an ihrer Seite zu haben. Ab Februar wird das Hauptlöschmeister Herbert Meyer sein, an die Stelle von Peter Häveker tritt.

Seit 17 Jahren dabei

Die Abnahme von Brandmeldeanlagen in Betrieben, Sitzungen auf Kreisebene oder der direkte Austausch mit Fachbereichsleiter Michael Heibült werden nur einige der neuen Aufgaben sein, die auf Herbert Meyer in seinem neuen Amt zukommen.

„Wenn ich etwas mache, dann richtig“, lautet die Devise des Quereinsteigers, der erst 1998 seinen Weg in die Warflether Feuerwehr fand und seit sieben Jahren dort der stellvertretende Ortsbrandmeister ist. „Gerne wäre ich als Zehnjähriger in Garrel in die damals frisch gegründete Jugendfeuerwehr eingetreten. Doch das ging wegen der Entfernung zu meinem Elternhaus leider nicht“, erinnert sich der 50-jährige Familienvater.

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Vor 17 Jahren war es dann Arbeitskollege und Ortsbrandmeister Günther Flegel, der „seinen Chef“ überzeugte, bei der Warflether Ortswehr mitzumachen. „Nicht in allen Firmen ist man begeistert, wenn die Feuerwehrleute plötzlich zum Einsatz eilen müssen. Zum Glück hat man bei Fischer & Plath sehr viel Verständnis für dieses Ehrenamt“, freut sich Herbert Meyer. Aber natürlich weiß er auch das Verständnis seiner Familie zu schätzen, ohne die das oft zeitaufwendige Engagement bei der Feuerwehr gar nicht möglich wäre, wie er betont.

Als stellvertretender Ortsbrandmeister in Warfleth wird er allerdings Ulf Drogi künftig nicht mehr zur Seite stehen. „Mein Wunsch an die potenziellen Kandidaten ist stets, dass sie ihre Ämter in den Ortswehren niederlegen, um bei Entscheidungen nicht in Gewissenskonflikte zu kommen“, so Klaus Niekamp, der sich schon auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Stellvertreter freut.

Als Quereinsteiger

„Ganz besonderes Geschick besitzt Herbert, wenn es um Verhandlungen mit Lieferanten geht. Dazu kommt sein ausgeprägter Teamgeist. Das konnten wir bei der Anschaffung des neuen Warflether Einsatzfahrzeugs eindrucksvoll miterleben. Bei eingehaltenem Budget war am Ende wirklich jeder mit der Ausstattung zufrieden. Außerdem ist er in der Lage, auch unangenehme Entscheidungen auszusprechen“, lobt Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp. Quereinsteiger, wie Herbert Meyer würden angesichts des demografischen Wandels für die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehren immer wichtiger.

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