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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Gewerbegebiet: Erst Busch, dann der Bürgermeister

14.11.2017

Kleinensiel Es war nur einer. Ein einziger Bürger in Kleinensiel habe sich klar für das geplante Gewerbegebiet zwischen Kleinensiel und Esenshamm ausgesprochen, als die Emissäre des Bürgervereins Kleinensiel Unterschriften gegen das Vorhaben sammelten. In 155 von 250 Haushalten bekam der Verein die erbetene Unterschrift.

Das ist für den Bürgerverein und seinen Vorsitzenden Hanke Schnitger Anlass genug, sich mit einer weiteren Veranstaltung gegen die Pläne der Stadt Nordenham und der Gemeinden Stadland und Ovelgönne für das 140 Hektar große interkommunale Gewerbegebiet zu wenden: Und zwar mit einer Informationsveranstaltung am Freitag, 24. November, ab 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus am Birkenweg.

Referent ist der CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Günter Busch. Pikant daran: Für Montag, 4. Dezember, also zehn Tage später, hat sich schon Bürgermeister Klaus Rübesamen (SPD) für eine Informationsveranstaltung in Kleinensiel angesagt.

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Vier Punkte

Die Kleinensieler wollten vorher schon aus einer anderen Quelle Informationen haben, begründet Hanke Schnitger den Schritt. Schnitger gehört wie Busch der CDU-Fraktion im Gemeinderat an. Allerdings hat er in dieser Sache seine Leute im Bürgerverein hinter sich, wie ein Zeitungsgespräch zeigte.

Der ehemalige Schriftführer Rolf Schmidt nennt vier Punkte, die dem Bürgerverein wichtig sind:  kein Gewerbegebiet wie geplant,  der einstimmige Ratsbeschluss vom März 2009, der sich gegen die Ausweitung des Gewerbegebiets der Stadt Nordenham in Havendorf wendet, muss in Kraft bleiben,  die Bürger müssen in den Entscheidungsprozess einbezogen werden und  der Bürgerverein will konkrete Aussagen zur Weiterentwicklung des Strandbades Kleinensiel.

Die Kleinensieler seien entschlossen, eigene Ideen in den Diskussionsprozess um das geplante Gewerbegebiet einzubringen, betont Rolf Schmidt. Allerdings macht er keinen Hehl daraus, dass es bei diesen Ideen nicht um Neuansiedlungen von Unternehmen, vielleicht sogar aus der Industrie, gehen wird, sondern ganz klar um die Weiterentwicklung Kleinensiels als Wohnort und um eine Aufwertung des Tourismus‘ am Strandbad.

Eigene Ideen

Diese Ideen haben die Kleinensieler schon eingebracht, betont Rolf Schmidt. Deshalb habe es nicht nur ihn „wie ein Blitzschlag“ getroffen, dass das Gewerbegebiet plötzlich wieder auf der Tagesordnung stehe. „Wir möchten nicht nur informiert werden, sondern unsere Ideen einbringen“, sagt Rolf Schmidt. Und die Kassenwartin Gaby Kort ergänzt: „Wir wollen nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden.“

Gerold Busch erinnert daran, dass in dem geplanten Gewerbegebiet zwei große Bauernhöfe wirtschaften. Auch für Hauseigentümer wäre es „ein Schaden“.

Und Hanke Schnitger warnt davor, die Kleinensieler zu unterschätzen: „Wenn es drauf ankommt, sind die Leute da. Wir halten zusammen.“

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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