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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Krankenhäuser: Klinik-Initiative verbreitet Alarmmeldung

14.08.2014

Nordenham /Brake Die Nachricht, dass die Würfel über die Zukunft des Nordenhamer Krankenhauses gefallen sein sollen, hat am Mittwoch für erhebliche Unruhe unter den Beschäftigten der Wesermarsch-Klinik gesorgt. Dazu trugen entsprechende Alarm-Meldungen auf der Internet-Seite der Bürgerinitiative zum Erhalt der Wesermarsch-Klinik bei. Dort war am Vormittag in großen Lettern von einem „Skandal hoch drei“ die Rede.

Die Bürgerinitiative äußerte die Befürchtung, dass der Helios-Konzern ein Täuschungsmanöver betreibe. Im Laufe des Tages entspannte sich die Lage aber etwas, nachdem Helios-Regionalgeschäftsführer Dr. Dr. Jan Leister eine Stellungnahme abgegeben und die Absprachegerüchte dementiert hatte.

Mit dem Regionalchef des Krankenhauskonzerns hatte auch Bürgermeister Hans Francksen Kontakt aufgenommen. Aufgeschreckt durch die „deftigen Aussagen“ auf der Homepage der Bürgerinitiative wollte das Nordenhamer Stadtoberhaupt aus erster Hand erfahren, was der Stand der Dinge ist. Von Jan Leister erhielt er die Zusicherung, dass noch keine Entscheidung in den Klinik-Verhandlungen gefallen sei. Die Gespräche zwischen Helios und der Hospitalgesellschaft Jade-Weser würden nach der Sommerpause fortgesetzt, hieß es.

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Runder Tisch

Für Bürgermeister Hans Francksen steht außer Zweifel, dass sich die Helios-Kliniken GmbH als Rechtsnachfolgerin des Rhön-Konzerns, von dem sie das Nordenhamer Krankenhaus übernommen hat, an die vertraglichen Verpflichtungen halten muss. Mit Blick auf die aktuellen Turbulenzen erwartet er von Helios „ein offizielles Bekenntnis“. Wichtiger Bestandteil der Vereinbarungen sei, dass Helios weiterhin ein Krankenhaus in Nordenham betreibt. Bei einem Vertragsverstoß müsste Helios dem Landkreis Wesermarsch 10 Millionen Euro erstatten, einen Schadenersatz bezahlen und die Kosten für den Rückbau der halbfertigen Klinik in Esenshamm tragen. Hans Francksen regt an, zur Klärung der offenen Fragen wieder einen Runden Tisch unter der Leitung von Staatssekretär Jörg Röhrmann aus dem niedersächsischen Sozialministerium einzuberufen.

Der Betriebsrat der Wesermarsch-Klinik hat sich gestern aufgrund der Unruhe unter den Mitarbeitern an die Krankenhaus-Geschäftsführerin Jana Uhlig gewandt und um eine Klarstellung gebeten. Auch sie machte deutlich, dass die Hinweise auf einen Abschluss der Verhandlungen unzutreffende Gerüchte seien. Dennoch wollen sich die Arbeitnehmervertreter mit den neuen Entwicklungen beschäftigen: „In unserer nächsten Sitzung werden wir das weitere Vorgehen abstimmen“, sagt der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Ralf Feierabend. Über allem stehe die Frage, was mit den Beschäftigten geschehen soll.

Landrat überrascht

Landrat Thomas Brückmann macht aus seiner Überraschung keinen Hehl. Dass der Landkreis das neben dem St.-Bernhard-Hospital gelegene Schulgrundstück für Erweiterungsbauten zur Verfügung stellen würde – es handelt sich um das alte Gebäude des Gymnasiums an der Kirchenstraße –, sei ihm unbekannt. „Wir beschäftigen uns mit der Sanierung des Gebäudes“, sagt Thomas Brückmann. Ein Antrag, das Gelände anderweitig zu nutzen, liege nicht vor. Nach seinen Worten gibt es dazu auch keinen Kreistagsbeschluss.

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