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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Landkreis bei Krippenplätzen im Soll

08.08.2013

Brake /Nordenham Der Landkreis Wesermarsch ist beim Angebot der Krippenplätze voll im Soll. Das sagte Peter Büsching-Czerny bei der NWZ -Telefonaktion am Mittwoch. Drei Experten waren eingeladen worden, an die sich alle Leserinnen und Leser eine Stunde lang telefonisch wenden konnten, wenn sie zu dem Themenkomplex Kinderbetreuung Fragen haben. Kreisjugendpfleger Peter Büsching-Czerny schilderte dabei die Gesamtsituation in der Wesermarsch.

Nach den Worten des Kreisjugendpflegers hatten Bund, Länder und Kommunen vereinbart, bis zum Jahr 2013 für bundesdurchschnittlich 35 Prozent aller Kinder im Alter von unter drei Jahren Tagesbetreuungsplätze zu schaffen. Von der „Richtlinie Investitionen Kinderbetreuung“ (RIK) habe der Landkreis Wesermarsch profitiert. 95 Prozent der Plätze seien bezuschusst worden, der Landkreis habe nur einen Eigenanteil von 5 Prozent leisten müssen, wenn sich die Finanzierung im Rahmen hielt. Von den 35 Prozent der Mädchen und Jungen sollten 70 Prozent einen Platz in der Gruppe erhalten können, 30 Prozent in der Tagespflege. Das sei möglich, ergänzte er. „Die Tagespflege soll ein gleichwertiges Angebot sein auch hinsichtlich der finanziellen Rahmenbedingungen“, so der Kreisjugendpfleger.

Laut Angelika Fischer, zuständige Dezernentin bei der Stadtverwaltung, ist auch die Stadt Brake gut aufgestellt, was das Angebot an Krippenplätzen betrifft. Ihr seien keine größeren Beschwerden bekannt. Sie merkte an, dass mit den 104 reinen Krippenplätzen für 2013 der Bedarf in Brake gedeckt sei. Sie empfiehlt Eltern, sich rechtzeitig bei Kindertagesstätten um einen Krippenplatz zu bemühen und gegebenenfalls Kompromisse bei der Platzwahl zu schließen.

Der stellvertretende Verwaltungschef der Stadt Nordenham, Carsten Seyfarth, sieht die Stadt gut vorbereitet auf den Krippen-Rechtsanspruch, der seit 1. August gilt. In Nordenham leben zurzeit 574 Kinder unter drei Jahren. „Wir haben 130 Plätze sowohl in separaten Krippengruppen als auch in altersübergreifenden Gruppen geschaffen“, sagt Carsten Seyfarth. „Bei Bedarf können diese kurzfristig aufgestockt werden.“

Nach den Worten des Ersten Stadtrats macht sich jetzt bezahlt, dass die Stadt frühzeitig ihre Hausaufgaben gemacht habe. „Wir müssen niemanden abweisen.“ Allerdings könne nicht in jedem Fall garantiert werden, dass Eltern einen Krippenplatz für ihre Sprösslinge im nächstgelegenen Kindergarten bekommen.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
04401 9988 2320
Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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