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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Gedenken: Leben im Zeichen der Hoffnung und Versöhnung

15.11.2011

SEEFELD Zum Volkstrauertag wurde in Seefeld am Denkmal neben der Seefelder Kirche ein gemeinsamer Kranz der örtlichen Vereine niedergelegt. Fahnenabordnungen der Seefelder und Reitlander Schützen, der Seefelder und Reitlander Freiwilligen Feuerwehren und des Klootschießer- und Boßelvereines Reitland begleiteten den Marsch, der von einer Abordnung des Fanfaren- und Spielmannszuges angeführt wurde.

Das Erinnern an einen unbequemen Teil der Geschichte, den die Bevölkerung am liebsten vergessen würde, stehe beim Volkstrauertag im Vordergrund, sagte Pastor Walter Janßen. Dennoch dürfe nicht vergessen werden, was in den Weltkriegen geschehen sei. Es sei die Aufgabe der Menschen, sich an die Gefallenen und Toten zu erinnern. „Es werden von Jahr zu Jahr weniger, die sich erinnern wollen“, mahnte Walter Janßen und wünschte sich eine wachsende Zahl derer, die nicht vergessen wollen.

Zuvor im Gottesdienst hatte Walter Janßen die anwesenden Konfirmanden ausdrücklich zu der Kranzniederlegung eingeladen, doch nicht einer war der Aufforderung gefolgt.

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Als stellvertretender Bürgermeister erinnerte Rolf Baumann nicht nur an die Soldaten, Flüchtlinge, Widerständler, Behinderte und Gefangenen in den Weltkriegen, sonder auch an die Opfer der Kriege und Bürgerkriege sowie an die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung in der Gegenwart. Auch an die Bundeswehrsoldaten und Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben lassen mussten, erinnerte Rolf Baumann. „Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern. Unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt“, sagte Rolf Baumann abschließend.

Auch an den Ehrenmalen in Rodenkirchen und Schwei wurde der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht.

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