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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Lebensqualität langfristig sichern

09.06.2016

Brake Die Wiederbelebung verwaister Innenstädte, eine gute ärztliche Versorgung im ländlichen Raum mit einer funktionierenden Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr in der Wesermarsch: Das sind unter anderem die Themen, mit denen sich in den kommenden zwei Jahren intensiv befasst werden soll.

Und das nicht ohne Grund: Denn der Landkreis Wesermarsch ist vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) als Modellregion innerhalb des Projekts „Langfristige Sicherstellung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ ausgewählt worden. Die Wesermarsch sei nicht nur lebenswert, sagte Landrat Thomas Brückmann in Anspielung an den kürzlich veröffentlichten Prognos-Zukunftsatlas (die NWZ  berichtete) dazu. Die Menschen seien liebenswert und engagiert, so sein Fazit zur Eröffnung der Auftaktveranstaltung Mobilität und Versorgung in der Wesermarsch, an der am Mittwoch rund 70 Akteure und Multiplikatoren aus Politik und Verwaltung sowie interessierte Bürger im großen Sitzungssaal des Kreishauses teilnahmen.

Das Interesse, an dem bundesweiten Modellprojekt teilnehmen zu können, war groß. Wie BMVI-Projektleiter Dr. Bernd Rittmeier berichtete, hatten sich 91 Regionen, die verstärkt vom demografischen Wandel betroffen sind, beworben. Am Ende seien 18 Regionen ausgewählt worden, darunter drei aus Niedersachsen. Neben der Wesermarsch haben auch der Landkreis Cuxhaven sowie Holzminden den Zuschlag bekommen. Das sei eine sehr gute Quote, freute sich auch Elke Reimann von der regionalen Landesentwicklung aus der niedersächsischen Staatskanzlei darüber, dass Konzepte mit vielen regionalen Akteuren gleich in drei niedersächsischen Regionen erstellt werden sollen.

Das Ziel umriss Meike Lücke, Projektbeauftragte beim Landkreis. Die Versorgung und die Lebensqualität im ländlichen Raum soll nach ihren Worten verbessert werden. Den Fahrplan dazu erläuterte Bernd Rittmeier. Zunächst gib es eine Bestandsaufnahme über die Gemeindegrenzen hinweg. „Schulen, Ärzte, Geschäfte – wie passfähig ist das“, merkte er an. Ob der Personennahverkehr eventuell neu auszurichten sei, sei dabei sicherlich eine Fragstellung. Thomas Brückmann erwähnte das Beispiel Bürgerbus und die neue Buslinie 422, die Ovelgönne mit dem Bahnhaltepunkt Kirchhammelwarden und mit dem Weserprinter verbindet.

Auch der Bedarf an Grundschulen würde bei dem Projekt untersucht werden und in das Ergebnis der Projektarbeit mit einfließen. Konzepte und Strategien würden entwickelt – zusammen mit der Bevölkerung. Das Ziel sei eine optimale Lösung für die Region.

Abgefragt werden auch die „Mobilitätsbedürfnisse“ von Jugendlichen, von Familie und Senioren. Das seien besondere Zielgruppen, denen man sich widmen müsste, so Bernd Rittmeier. Es gebe bereits ganz viele Ansätze und Projekte sowie Förderprogramme, die ebenfalls herangezogen werden könnten.

„Wir sind bereits Bildungsregion“, betonte Thomas Brückmann. Der Landkreis werde jetzt auch noch Gesundheitsregion. Gute Ansätze seien für das Modellvorhaben bereits vorhanden.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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