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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Ratsfrau fordert Flächenmanagement für Lemwerder

03.07.2018

Lemwerder Die Grünen-Ratsfrau Brigitta Rosenow aus Lemwerder hat einen Antrag zum Thema Artensterben auf den Weg gebracht, der kreisweit diskutiert wird und vom Kreistag in folgenden Punkten bereits einstimmig angenommen wurde: Die Bewirtschaftung und Pflege kreiseigener Grünanlagen soll möglichst naturnah durch Bepflanzung mit heimischen Arten erfolgen. Der Einsatz von Totalherbiziden auf Grün- und Außenanlagen soll unterbleiben. Hiermit soll eine möglichst günstige Ausgangslage für den Erhalt und die Entwicklung der Arten geschaffen werden. Im Rahmen der Bewirtschaftungsauflagen von Flächen der Flächenagentur, etwa bei der Umsetzung von Kompensationsleistungen, soll der Einsatz von Totalherbiziden ausgeschlossen werden. Die Beleuchtung der kreiseigenen Gebäude und Außenanlagen soll allmählich auf LED umgestellt werden. Neben dem Aspekt der Energieeinsparung soll insbesondere bei den Außenanlagen auch der Aspekt des Insektenschutzes Berücksichtigung finden.Der Landkreis ist bestrebt, im Rahmen der zur Verfügung stehenden Kapazitäten in der Zusammenarbeit mit den Kommunen eine artenschonende Flächenentwicklung anzuregen und entsprechende Informationen weiter zu geben.

„Ich hoffe, dass der Antrag komplett vom Gemeinderat Lemwerder ratifiziert wird“, sagt Brigitta Rosenow. Nicht nur der Verzicht auf Glyphosat und anderen Pestiziden sei „ein wichtiger Aspekt, um weiteres Artensterben, insbesondere das Sterben der Bienen, zu verhindern.“ Darüber hinaus, so die Grünen-Ratsfrau weiter, müsse in der Gemeinde Lemwerder auch ein artenschonendes Flächenmanagement eingeführt werden.

Torsten Wewer
Elsfleth
Redaktion Brake
Tel:
04401 9988 2322

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