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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Noch Fragen zu „Edenbüttel II“

13.11.2017

Lemwerder Keine Vorentscheidung ist im jüngsten Finanz- und Planungsausschuss der Gemeinde Lemwerder zum Gewerbegebiet „Edenbüttel II“ gefällt worden. Weil noch viele Fragen offen sind, folgte der Ausschuss dem Vorschlag von Harald Schöne (FDP) und verschob eine Beschlussempfehlung auf die Dezember-Sitzung.

Die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes Edenbüttel I (in dem keine Gewerbegrundstücke mehr zur Verfügung stehen) an der Stedinger Straße in südlicher Richtung um rund 13 Hektar ist nicht unumstritten. Zwar hatte sich die Politik schon vor Jahren mehrheitlich für die Aufstellung eines Bebauungsplans (Nr. 33) ausgesprochen. In der öffentlichen Beteiligung waren bereits 2014 zahlreiche Stellungnahmen eingegangen. Die Gemeinde hatte die weitere Planung zunächst allerdings auf Eis gelegt, weil auch die Aufstellung eines Flächennutzungsplans noch ausstand. Nachdem dieser rechtswirksam geworden war, wurde von der Politik im Mai dieses Jahres beschlossen, wieder in das Verfahren einzusteigen.

Vor allem offene Fragen zum grundsätzlichen Bedarf – den sowohl Schöne als auch Brigitta Rosenow (Grüne) anzweifelten – sowie zu einer möglichen Verlegung von Ausgleichsflächen des Gewerbegebietes Edenbüttel I konnte die Verwaltung noch nicht endgültig klären. Aber auch eine mögliche Beeinträchtigung eines nahe gelegenen Seeadlerhorstes ist noch nicht abschließend geprüft.

Auf eine Abstimmung ohne Antworten auf diese Fragen wollte sich der Ausschuss nicht einlassen. „Wir sollten nicht scheibchenweise beschließen“, meinte Sven Schröder (UWL). Dies soll nun am 7. Dezember erfolgen – wenn die offenen Fragen bis dahin geklärt sind. Die Verwaltung möchte einen weiteren Bereich entlang der Stedinger Straße für die Entwicklung von Gewerbebetrieben vorbereiten.

Bürgermeisterin Neuke gab der Politik allerdings zu bedenken, dass sie keine Freundin einer Teilerschließung sei. Um die angestrebte 50-prozentige Förderung zu erhalten und einen Kreisverkehr planen zu können, sei eine Erschließung in einem Rutsch nötig. Ohne Namen zu nennen, sprach sie von zwei, drei Betrieben, die konkret an einer Ansiedlung in „Edenbüttel II“ interessiert seien. Mit diesen sei sie im Gespräch, um eine für den Förderantrag benötigte Absichtserklärung zu erhalten.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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