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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Neujahrsempfang: Rückblick auf emotionales Jahr

11.01.2020

Lemwerder Ein emotionales Jahr – so fasste Bürgermeisterin Regina Neuke die vergangenen zwölf Monate in ihrer Rede beim Neujahrsempfang der Gemeinde Lemwerder zusammen. Das für sie bewegendste Thema stellte sie dann auch gleich an den Beginn ihrer Ausführungen: die Bestrebungen zur Schließung der Oberschule im Ort. „Die vom Landkreis kurzfristig verkündeten Pläne haben die Gemeinde erschüttert“, sagte sie. Umso beeindruckender sei das Engagement von Elternvertretern, Eltern und auch der Wirtschaft in Lemwerder gewesen, das zum Erhalt der Schule beigetragen hätte.

Pläne für Grundschüler

„Die Auseinandersetzung mit der ordnungsgemäßen Versorgung der Kinder bei sinkenden Schülerzahlen ist richtig“, sagte Neuke. Sie habe aber auch die Erwartung, dass andere Ansätze gefunden würden. „Auch für ländliche Räume müssen vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung Lösungen gesucht und gefunden werden. Das Stichwort lautet: gleichwertige Lebensverhältnisse.“

Bildung und Schule bleiben auch in diesem Jahr Thema, wenn über die Änderungen für die Betreuung der Grundschulkinder und den Schulstandort entschieden wird. „Um diese Aufgabe richtig anzugehen reden wir nicht um eine Verlängerung der Zeit im Klassenzimmer, sondern über eine vielschichtige Aufgabe, wie sie unser Hort seit vielen Jahren hervorragend bewältigt“, so Neuke. Die größere Herausforderung seien die personellen Rahmenbedingungen und die laufenden Ausgaben. Dafür müssten Land, Bund in Kommunen zusammenarbeiten.

Mehr Klimaschutz

Nicht fehlen darf bei der Rekapitulation des vergangenen Jahres das Thema Klima. „Wir haben in Lemwerder den Klimanotstand ausgerufen“, sagte die Bürgermeisterin. Die Diskussion zu diesem Thema sei wichtig gewesen. „Zu wichtig, um eine scheinbare politische Auseinandersetzung ohne Inhalte darüber zu führen“, so Neuke weiter. Zur Erreichung der Klimaziele seien viele Aspekte erforderlich. Letztlich vor allem ein Umdenken von Politik, Wirtschaft und vor allem der ganzen Gesellschaft. „Ich wünsche mir, dass wir hier alle den Weg in kleinen Schritten weiter gehen“, sagte sie. „Ich erlebe die Gesellschaft bereit zur Veränderung und offen für Ansätze. Aber Motivation und Überzeugung für solche Veränderungen kommen weder über Anordnungen noch Androhungen.“

Wirtschaft läuft rund

Ein Rückblick für die Gemeinde Lemwerder ist nicht denkbar ohne Wirtschaftsthemen. „Ich freue mich, dass wir das Unternehmen BWE Bau neu in Lemwerder begrüßen können“, sagte Regina Neuke. Bemerkenswert sei auch der Erweiterungsbau der Firma Procedes, wo die räumlichen Kapazitäten nahezu verdoppelt würden. „Auch die Auftragslage der Werften lässt mich ruhig in die Zukunft blicken, ebenso wie die Gespräche mit Interessenten für das Gewerbegebiet Edenbüttel II.“ Spannend werde in diesem Jahr noch die weitere Planung für den Ausbau der B 212 neu.

Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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