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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Ritzenbütteler Sand: Für sie führt kein Weg zur Weser

08.05.2019

Lemwerder Die „naturnahe Lage an der Weser“ bewirbt die Gemeinde Lemwerder für das Baugebiet Weserdüne. Der „kurze Weg an das Weserufer“ sei einer der Vorzüge dort. Das mag auch stimmen – jedoch nicht für alle Anwohner. Anwohnerin Nicole Miketta vermisst genau diesen Zugang, wenn sie mit ihrer kleinen Tochter spazieren geht. Denn es gibt zwar einen Weg auf den Deich vor dem Ritzenbütteler Sand, einen Treppenaufgang inklusive „Fahrradrinne“, aber dieser ist weder mit dem Kinderwagen noch mit einem Rollstuhl befahrbar. Wolle man also näher an die Weser, so bliebe nur der Weg über die „Rampe“, die Trift, die Verbindung zwischen Ritzenbütteler und Industriestraße. Diese ist jedoch nicht nur äußerst schmal – es gibt auch keinen Gehweg. Mit einem Kind möge das ja gerade noch gehen, doch wie ist es mit mehr als einem? Sollen die Kinder tatsächlich auf der unbefestigten Straße laufen? Diese Fragen stellen sich auch Diana Evers, Carina Stamer und weitere Anwohner. Diana Evers, die gerade mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, ärgert, „dass die Autos überhaupt keine Rücksicht nehmen.“ Wäre der Aufgang am Deich nur etwas breiter, müsste man sich und seine Kinder nicht der gefährlichen Situation aussetzen.

Hat man dann die Trift erklommen und geht über den Schotterweg am Ritzenbütteler Sand, um an das Weserufer zu gelangen, stößt man auf das nächste Problem: Es führt kein befestigter Weg hinunter zum Weg am Deich. Es gibt einen Trampelpfad durchs Gras, aber für Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und auch ältere Menschen ist ein Abstieg nicht möglich. Man müsste also weite Umwege laufen. „Man läuft ja eigentlich jeden Tag“, sagt Miketta, aber gerade, wenn man ein kleines Kind habe, das selbst läuft, seien die weiten Strecken nicht möglich.

Nicole Miketta kontaktierte bereits den Deichband, die Gemeinde sowie den Kreisverband – ohne Erfolg. Bei einer offenen Sitzung der Unabhängigen Wähler Lemwerder sei sie ebenfalls mit ihrem Anliegen vorstellig geworden. Man könne es weiterleiten, doch „so was dauert“, wurde ihr gesagt. Seitdem hat sie auch von dieser Stelle nichts mehr gehört.

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Der Vorsitzende des Ersten Oldenburgischen Deichbandes, Cord Hartjen, erklärte auf Nachfrage der NWZ, dass der Deichband nicht zuständig sei, sondern die Gemeinde. Er habe jedoch mit der Gemeinde gesprochen nach der Anfrage. Bürgermeisterin Regina Neuke bestätigte dies, ihr läge auch die Nachricht von Nicole Miketta vor. Jetzt etwas an den vorhandenen Gegebenheiten zu ändern, sei jedoch praktisch so nicht umsetzbar. Es müsste wahrscheinlich die nächste Baumaßnahme abgewartet werden.

Jana Budde Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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