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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Vorstand: Linken-Zoff: Kreisverband vor Zerreißprobe

24.07.2015

Nordenham Der Kreisverband Wesermarsch der Linken steht vor einer Zerreißprobe. Bei der jüngsten Kreisverbandssitzung haben sich offenbar seit langer Zeit schwelende Konflikte entzündet. Dem Kreisverband gelang es zwar, einen Vorstand zu wählen. Doch wie lange die Führungsriege in ihrer jetzigen Konstellation Bestand haben wird, ist fraglich.

Zwei Wahlgänge

Der bisherige Kreisvorsitzende Thomas Bartsch ist abgewählt worden. Und das kam für ihn selbst und seine Anhänger ziemlich überraschend, wie Monika Zimmermann im Gespräch mit der NWZ  mitteilte. Die Nordenhamerin ist als eine von zwei gleichberechtigten Vorsitzenden im Kreisverband gewählt worden. Der zweite Posten in der Spitze des Vorstands ging an Marc Schellstede aus Brake. Er setzte sich im zweiten Wahlgang mit 9:7 Stimmen gegen Thomas Bartsch durch. Die weiteren Posten im Vorstand gingen an den Nordenhamer Rüdiger Frels (Schatzmeister), den Nordenhamer Dietmar Lange (Schriftführer) und an die Oldenburgerin Birgit Hoffmann (Beisitzerin).

Dietmar Lange macht kein Geheimnis daraus, dass er einen Wechsel an der Spitze des Kreisverbands für überfällig hält. Seine Begründung: Thomas Bartsch habe in der Vergangenheit zu viele Ämter angehäuft und deshalb kaum Zeit, sich um den Kreisverband zu kümmern. Thomas Bartsch ist im Vorstand des Landesverbands der Linken aktiv. Er ist im Stadtrat und im Kreistag vertreten und außerdem in der gewerkschaftlichen Arbeit engagiert. Er schätze die Arbeit seines Parteikollegen sehr, sagt Dietmar Lange. Dennoch ist es aus seiner Sicht notwendig gewesen, dass ein anderer in den Vorstand gewählt wird.

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Thomas Bartsch will sich zu seiner Abwahl nicht äußern. Monika Zimmermann hat große Zweifel an der Gültigkeit der Wahl und will sie juristisch überprüfen lassen. Nach ihren Worten haben sich Versammlungsteilnehmer an der Abstimmung beteiligt, die seit längerer Zeit keine Beiträge gezahlt haben, deshalb gar nicht mehr Mitglied in der Partei und somit auch nicht stimmberechtigt sind. Verwundert sei sie gewesen, dass bei der Kreisverbandssitzung Leute aufgetaucht sind, die sie noch nie zuvor gesehen habe.

„In Rücken gefallen“

Monika Zimmermann sagt, dass Thomas Bartsch nicht gewusst habe, dass Teile der Partei seine Abwahl vorbereiteten. „Da ist man ihm in den Rücken gefallen.“

Dietmar Lange verweist darauf, dass er mit Thomas Bartsch schon häufiger über das Problem der Ämterhäufung gesprochen habe. Er habe überhaupt keine Zweifel, dass die Vorstandswahl einer juristischen Überprüfung standhalten werde.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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